Darum wird 2020 ein historisches Jahr für Bad Brambach!

Bau Sächsische Staatsbäder investieren 13,6 Millionen Euro

Bad Brambach. 

Bad Brambach. "Das Jahr 2020/21 wird ein historisches Jahr für Bad Brambach", sagte Bernhard Langnau, der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Bad Brambach, am Freitagnachmittag. Zuvor hatte Gernot Ressler, Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder GmbH, mit 30 Folien ein Projekt präsentiert, das, wie Ressler sagte, "wegweisend für Bad Brambach sein wird".

In den nächsten Jahren sollen über 13 Millionen Euro investiert werden

Im Radonheilbad Bad Brambach, das für seine stärkste Radonquelle weltweit bekannt ist, investiert die Sächsische Staatsbäder GmbH in ein Innovationsprojekt - in die Kapazitätserweiterung durch umfangreiche Investitionen in ein neues Radon-Therapiezentrum. Gernot Ressler analysierte vor Einwohnern und Wirtschaftstreibende den Ist-Zustand. Zudem rechnete Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß, der an der Präsentation teilnahm, vor, dass in den Jahren von 1991 bis 2017 25 Millionen Euro in den Radonstandort Bad Brambach flossen. In den nächsten Jahren kommen rund 13,6 Millionen Euro hinzu.

Finanzminister Haß: "Bad Brambach hat mit seinen Radonquellen ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Mit unserer Investition erhöhen wir nicht nur die Kapazitäten. Sie soll auch einen Beitrag leisten zur positiven Entwicklung der Gesundheits- und Tourismuswirtschaft in der Region." Geschäftsführer Gernot Ressler ergänzte: "Wir wollen Bad Brambach als den Radonstandort in Deutschland und Europa positionieren. Unser Ziel ist es, mit Bad Brambach die Nummer eins in der Radonbehandlung in Europa zu werden."

Ein Nürnberger Architekt aus Plauen gewann die Ausschreibung

Dafür erfolgen umfangreiche Investitionen in das Radonbad, auch unter Einbeziehung des früheren Kolonnadencafés. Am Radonbad entsteht ein Neubau. Die europaweite Ausschreibung hat das Architekturbüro Baum & Kappler aus Nürnberg/München gewonnen. Inhaber des Büros ist der gebürtige Plauener Architekt Andreas Baum. Er freue sich, mit seinem Büro das Projekt umsetzen zu dürfen.

Der Neubau werde, so Andreas Baum, vor dem Hintergrund einer Co2-Neutralität erfolgen. Es werde viel Massivholz verbaut; die Fassade wird in Lärche gestaltet; der Innenausbau mit heimischen Nadelhölzern. Am 6. Juli erfolgt der Spatenstich für den Neubau, vollzogen frühmorgens 9 Uhr von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.