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Das Bauhaus meldet: "Wir sind fertig"

Jubiläumsjahr Baumarkt eröffnete 1993 und hat nun in Standort investiert

Plauen. 

Plauen. Schrauben, bohren, sägen. Deutschland ist das Land der Heimwerker. Und nirgendwo sonst in Europa gibt es solch eine Vielfalt an Baumärkten, während sich in den Nachbarstaaten oft nur zwei große Ketten den Absatzmarkt teilen. Der BLICK-Reporter war diese Woche nach dem großen Umbau im Bauhaus in Plauen. Das Unternehmen ist genau vor 25 Jahren in der Spitzenstadt an den Start gegangen. In Europa bringt es die Kette inzwischen auf 270 Standorte.

Großes Dankeschön an alle Kunden

Geschäftsleiter Erik Heerwagen ist seit 20 Jahren hier. Die Niederlassung in Plauen hat binnen acht Wochen 70 Regaleinheiten erneuert und modernisiert. "Jetzt sind wir fertig und ich möchte mich im Namen unserer 52 Mitarbeiter bei allen Kunden für deren Verständnis bedanken, dass es hier und da zu Einschränkungen kam", betont Erik Heerwagen. Zwölf Einrichter waren in jener Zeit pausenlos im Einsatz. In diese Modernisierung hat das Unternehmen einen mittleren, sechsstelligen Betrag investiert. Jetzt bietet das Bauhaus auf 9.000 Quadratmetern 120.000 Produkte an.

Trend: Kein Teppich mehr, dafür Laminat & Co

Erik Heerwagen berichtet: "Nachdem wir inzwischen schon die anderen Abteilungen umgebaut haben, ist nun auch der Bereich Holz/Bauelemente und zum Teil die Farbenabteilung in Angriff genommen worden." Demnach wurden im Zeitraum von acht Wochen alle Regale und einige Teppichpaternoster umgesetzt beziehungsweise ersetzt. Das war nötig. Denn: "Gerade im Bereich Holzfußböden registrieren wir eine starke Veränderung im Kaufverhalten unserer Kunden", sagen die Experten vor Ort. Demnach geht der Trend weg vom Teppichboden und hin zu Laminat, Fliesen, Parkett & Co. Insgesamt 120 Fußbodendekore bietet man hier jetzt an. 150 weitere Fußböden wären kurzfristig bestell- und lieferbar.

Und was gibt es sonst noch Neues?

Nichts mehr zu sehen ist von der 120 Quadratmeter großen Empore. Sie wurde mit großem Aufwand aus dem Gebäude entfernt. An deren Stelle konnten jetzt hohe Regale gestellt werden. Neu im Sortiment ist unter anderem die Altholzabteilung. Dazu verrät Erik Heerwagen: "Viele Kunden wollen keine Altholzoptik mehr, sondern sie wollen echtes Altholz verbauen. Wir haben darauf reagiert und beziehen von Abrissfirmen beziehungsweise Entrümplern Althölzer, die teilweise über 100 Jahre alt und noch bestens in Schuss sind."



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