Das erste eigene Löschfahrzeug

Novum Mißlareuther FFw freut sich über bessere Bedingungen

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Groß ist die Freude der Ortsfeuerwehr in Mißlareuth. Foto: Simone Zeh

Mißlareuth. Eine Feuerwehr ohne Auto? Für die Mißlareuther Floriansjünger war es bisher tatsächlich Alltag. Doch jetzt hat die FFw ein Löschfahrzeug erhalten. Und das kam so: Als die Gutenfürster Feuerwehr sich aufgelöst hatte, stand der Gemeinde Weischlitz deren Fahrzeug zur Verfügung. Zwar an die 24 Jahre alt, aber funktionstüchtig. "Es war die Idee von unserem Gemeindewehrleiter Marco Spiller, das Fahrzeug der Mißlareuther Wehr zu übergeben", so Steffen Raab, Bürgermeister von Weischlitz.

"In Mißlareuth sind es zehn Feuerwehrleute, die am weitest entfernten Zipfel der Gemeinde sind und kein Fahrzeug haben. Da haben wir es für sinnvoll erachtet, dass das Löschfahrzeug hier zum Einsatz kommt", so Raab. Und: "Wenn Leute vor Ort sind, ist das auch eine gute Sache."

Zur Schulung mit dem eigenen Feuerwehrauto

In Mißlareuth ist die Freude bei den Feuerwehrmännern und den zwei Jungs, die in der Reuther Jugendfeuerwehr sind, groß. "Wir hatten bisher nur einen Hänger, den wir per Hand gezogen haben", so Wehrleiter Steffen Oheim. Er freut sich, dass seine Männer nun mobil sind. Nicht nur, wenn Einsätze anstehen. "Wir können zusammen zur Schulung nach Reuth fahren. Und auch um unsere zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr, Silvan Tambor und Philipp Pätz, regelmäßig zur Ausbildung nach Reuth zu bringen." Bisher musste man alles mit Privatfahrzeugen erledigen. Das Löschfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), verfügt über eine Kettensäge, zweimal Atemschutz , eine 100 Meter lange B-Leitung und eine Tragkraftspritzenpumpe.