Das größte Fußballspiel des Vogtlandes elektrisiert heute Abend die Fans

Um 19 Uhr wird das Prestigeduell zwischen dem Auerbach und Plauen angepfiffen

Auerbach/Vogtl.

Es ist das größte Fußballspiel des Vogtlandes. Heute Abend empfängt der VfB Auerbach um 19 Uhr den VFC Plauen. Beide Teams haben zuletzt überzeugt und gewonnen. Beide Klubs rangieren in der Tabelle noch hinter den eigenen Erwartungen. Das sorgt für enormen Druck in beiden Reihen. „Denn nach weiter vorne geht es nur, wenn man gewinnt. Das ist eigentlich ganz einfach“, lacht Jens Richter. Der Auerbacher Physiotherapeut war selbst in Plauen ein richtig guter, erfolgreicher Fußballer. Er weiß also auch, dass es dann so einfach doch nicht ist. „Das ist alles Kopfsache“, nickt Jens Richter und ist sehr gespannt, was heute Abend passiert.

VfB-Präsident Ronny Kadelke sorgt für Stabilität

„Eigentlich sind wir nach den ganzen Derbyniederlagen jetzt mal dran“, findet VfB-Präsident Ronny Kadelke. Der Auerbacher Frontmann blickt „voller Vorfreude auf das große Flutlichtspiel gegen den VFC Plauen. Wir sind optimistisch und glauben auch, dass viele Zuschauer kommen werden.“ Vor dem Derby verrät der Vereinsvorsitzende: „Ich werde mich am 18. November erneut zur Wahl stellen. Auch wenn es wirklich sehr schwierige Zeiten sind, in denen du komplizierte Prozesse durchdenken und Probleme lösen musst, dich gleichzeitig aber auch noch der Kritik stellen musst, wenn du Entscheidungen triffst.“ Der Auerbacher Weg ist steinig. Es gab Rückschläge. Trotzdem will Ronny Kadelke für Stabilität sorgen.

Auerbach ist derzeit Achter

Tim Kaiser hatte Auerbach zuletzt in Krieschow in Führung geschossen. Es war das zweite Saisontor des 22-Jährigen. Am Ende hieß es 2:0 für die Göltzschtaler. Der Junge mit der Rückennummer 11 will am Freitagabend gegen Plauen weitermachen und nachlegen. „Der Tim ist richtig gut drauf. Das könnte durchaus was werden mit seinem dritten Tor“, ist auch Physiotherapeut Jens Richter optimistisch. VfB-Cheftrainer Sven Köhler führte sein Team in den letzten drei Spielzeiten einmal auf Rang sechs und zweimal auf Rang fünf. Mit dem derzeitigen achten Platz ist in Auerbach keiner zufrieden.

Der VFC Plauen liegt nur einen Punkt vor dem VfB Auerbach

Beim VFC Plauen hatte man sich eine ganz andere Saison erhofft. Die Spitzenstädter haben jedoch das gleiche Problem wie der VfB Auerbach. „Uns fehlen die Tore“, räumt Präsident Thomas Fritzlar unumwunden ein. Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Halberstadt (4:1) platzte der Knoten. Die unter semiprofessionellen Bedingungen trainierenden Plauener überzeugten in den letzten Spielen spielerisch immer. Nur die Ergebnisse passten nicht. „Ich hoffe, dass wir mit dem Sieg gegen Halberstadt eine Serie starten und in der Tabelle weiter nach vorne kommen“, wünscht sich Cheftrainer Sedat Gören. Der VFC hat die letzten vier Derbys, also jeweils das Hin- und Rückspiel gewonnen. Das wollen die Auerbacher heute Abend verhindern.

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