• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News

Das Jeep-Fieber im Vogtland

Treffen Rundfahrt und Baumpflanzaktion

Was ist das Besondere daran, einen Jeep zu fahren? Beim 11. vogtländischen Jeep-Treffen bekam man eine Ahnung, was die Faszination ausmacht. Der Jeep eines jungen Paares aus Weischlitz verkündet stolz "Just married". Franziska und Stephan Kuhn strahlten. Wem gehörte das Gefährt? "Uns beide zusammen", sagt spontan der frisch verheiratete Ehemann. "Der Jeep ist unser Hobby", ergänzt die junge Ehefrau. Am 25. Juli hatten sich die beiden das Jawort gegeben. "Der Jeep war unser Hochzeitsauto", berichtet Stephan Kuhn. "Das Jeep-Fieber vererbt sich" ist sich Gabi Ahlers aus Ilmenau sicher und lacht. "Unsere Kinder fahren auch einen Jeep. Und die Enkel haben Elektro-Jeeps mit Batterie." Etwa 25 Autos der amerikanischen Traditionsmarke waren am Wochenende zum Treffen auf der Stelzenhöhe, auf der Wieselburg von Naturpädagoge Thomas Hohl gekommen. Mit Jeep, Campingwagen oder Zelt, mit Familie und sogar Hund. Am weitesten waren wohl Melanie und Adrian Ursu aus Baden-Baden angereist. "Die ersten Jeeps kamen schon am Freitag", erzählte Tilo Müller, der Chef des vogtländischen Jeep-Stammtisches, der zum Jeep-Club Deutschland e.V. gehört. "Mit etwa tausend Mitglieder der größte Markenclub Deutschland." Auf dem weitläufigen Areal inmitten der Natur waren die Jeeper dann ganz unter sich. Samstag stand eine Jeep-Rundfahrt im Plan.

Dass sich Jeep-Fahrer auch für die Umwelt und den Naturschutz interessieren, ihnen das wichtig ist, zeigten sie am Samstagnachmittag mit einer Baumpflanzaktion. Am Rande der Wieselburg pflanzten die Jeepfans, aufgeteilt in Gruppen, insgesamt acht junge Ebereschen, Eichen und Buchen. "Wir wollen entgegen aller Vorurteile unsere Natur genießen und schützen, sodass sie auch für unsere Nachkommen erhalten bleibt."



Prospekte