• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Das Leuchten bringen die Menschen

Zukunft Erweiterungsbau des Evangelischen Schulzentrums Schöneck feierlich eingeweiht

Schöneck. 

Schöneck. "Neues Leben, neue Zukunft, neue Kraft", erklang es zur feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus vom Chor des Evangelischen Schulzentrums Schöneck. "Wir sind glücklich", sagte Schulleiter Markus Kugler. Groß seien die Freude und Dankbarkeit. Jetzt gibt es genügend Klassenzimmer, neue Fachkabinette, einen Kunstraum, Musikzimmer, einen Fitness-, Pausen- und Andachtsraum sowie eine stylische Aula.

Vertrauen und Verantwortung

"Der Bau kann jetzt mit Leben gefüllt werden", sagte Nicol Georgi vom Obervogtland Verein für Innere Mission Marienstift e.V., dem Träger der Schule. "Das eigentliche Leuchten bringen die Menschen in einem Haus." Dankbarkeit kam zur Feierstunde immer wieder zum Ausdruck. "Wir konnten mitverfolgen, wie aus dem Betonplatz ein neuer Anbau wurde", sagte Laura Morgner, die für alle Schüler sprach. Mit moderner Technik, schönen Räumlichkeiten und einer guten Atmosphäre. "Der größte Dank geht an unseren Gott, der alles in der Hand hat." Es waren Worte, die man sonst nicht unbedingt öffentlich von jungen Leuten hört, doch in Schöneck schon. Hier in der Bildungseinrichtung werden Werte vermittelt wie Achtung, Echtheit und damit Offenheit und Ehrlichkeit, Verantwortung für sein Reden und Tun sowie Zutrauen, seine Gaben einzusetzen, einander zu vertrauen, Herausforderungen meistern.

Wachsende Schülerzahlen stemmen

Weil diese Werte offenbar vielen Eltern und Kindern wichtig sind, die Schülerzahl wuchs, kam die Idee eines Anbaues. Man wollte nicht Schüler auswählen müssen, so Nicol Georgi. "Zu uns sollen alle Kinder kommen können." Jetzt ist Platz für dreizügige Klassen und das Berufliche Gymnasium. Von Aufbruchstimmung und einem Signal an die junge Generation sprach Isa Suplie, Bürgermeisterin in Schöneck. Landrat Rolf Keil meinte, dass der Anbau ohne Unterstützung vom Land nicht realisierbar gewesen wäre. Pfarrer Andreas Türpe bat in seiner Andacht um den Segen für das neue Haus. Draußen wurde abschließend eine Kastanie gepflanzt.



Prospekte