Das "Maxim" ist und bleibt legendär

Livemusik In Klingenthal rocken die Bands bis Weihnachten ihre Kultstätte

Klingenthal. Richtig gut angelaufen ist die Saison im legendären "Gambrinus". Der Livemusik-Tempel in Klingenthal stand vor zwei Jahren vor dem Aus. Dann stürzten sich Anett und Tino Süß ins größte Abenteuer ihres Lebens. Lokalitäten dieser Art schienen gerade im Musikwinkel vermeintlich ausgedient zu haben. Anett und Tino wagten den Seiltanz trotzdem und eröffneten neu. "Mit jeder Schließung verliert die Szene ein Stück Kleinkunst und unsere Musiker bekommen kaum noch eine Bühne", weiß Tino. Der Familienvater konnte sich einfach nicht vorstellen, dass es dieses Party-Rockhaus nicht mehr geben soll. "Ich habe als Gast oft im Maxim gefeiert und hier später sogar gearbeitet", berichtet der 45-Jährige. Maxim? So nennen die Klingenthaler ihre Tanzhochburg an der Auerbacher Straße noch heute, weil das ehemalige Kulturhaus "Maxim Gorki" wirklich Kult ist. Gestern gab Tino Süß die Konzerte bis Jahresende bekannt. Mit den "Rock Tigers" gastiert am 3. November eine Band aus Thüringen. Diese Cover-Formation ist wegen ihrer spektakulären Show-Acts ziemlich gefragt. 17 Auftritte in den vergangenen zwei Monaten sprechen für die Rocker. Weiter geht es am 17. November mit den "Böhsen Bengelz", einer Onkelz-Cover-Band aus der Pfalz. "Nobody" aus Markneukirchen (24.11.) sowie die Bands G-Punkt aus Thüringen (15.12.) und Zeitsprung aus der Region Klingenthal (25.12.) wurden außerdem verpflichtet. Karten kosten im Vorverkauf in der Haifischbar nur 5 Euro.