Das schmerzende Knie: Warum nicht immer operiert wird

Mittwochs-Vorlesung Chefarzt Dr. Karsten Albig im Gespräch

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Chefarzt Dr. Karsten Albig. Foto: Helios

Plauen. "Das schmerzende Knie: Warum nicht immer operiert wird?" Um diese Frage geht es am Helios Vogtland-Klinikum in Plauen in dieser Woche. Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin, Dr. Karsten Albig, spricht dann über Kniebeschwerden und wann eine Operation die letzte Option ist. Der Experte weiß: "Aktiv und mobil sein, das ist für die meisten Menschen die Voraussetzung für ein positives Lebensgefühl. Doch der Alltag belastet Sehnen und Knochen. Besonders unser Knie muss eine Menge aushalten, denn es trägt uns durchs Leben."

Was man als Patient wissen sollte

Die permanente Belastung kann zu degenerativen Veränderungen, der sogenannten Abnutzungserscheinungen oder Arthrose führen. Im Fokus der Behandlung stehen Therapien, die den Verlauf deutlich verzögern, Schmerzen lindern und die Beweglichkeit erhalten. "Erst wenn diese konservativen Möglichkeiten durch Physiotherapie oder Medikamente voll ausgeschöpft sind, stellt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Operation", verrät Dr. Karsten Albig. Der richtige Zeitpunkt ist abhängig vom Stadium der Erkrankung, der Schmerzintensität, individuellen Bewegungs- und Funktionseinschränkung im Alltag sowie der zusätzlichen Belastung für (noch) gesunde Gelenke.

Diese Fragen werden am Mittwoch beantwortet

Welche nicht-operativen Therapien bei Knieschmerzen gibt es? Wie stark muss etwas abgenutzt sein, dass eine OP die letzte Option ist? Und wie sieht es bei Überlastungen durch Sport & Co aus? Darüber spricht der Chefarzt am kommenden Mittwoch ab 17 Uhr. Die 112. Plauener Mittwochsvorlesung findet am 16. Mai im Konferenzzentrum des Helios Vogtland-Klinikums Plauen statt. Alle Plauener und Vogtländer sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.