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Das Vogtland braucht Regen

Hitzewelle Die Natur stöhnt und die Land- und Forstwirtschaft leidet mit

Das Vogtland mediterran. Die vergangenen Wochen und Monate haben der Region ziemlich zugesetzt. Viele Menschen fühlen sich erschöpft, haben Probleme mit dem Kreislauf. "Viel trinken. Am besten Wasser", rät Herzspezialist Dr. Normann Haßler. Viel im Schatten aufhalten, statt in der prallen Sonne, das macht man bei über 30 Grad Celsius im Allgemeinen auch ohne ärztliches Anraten. Klettern die Temperaturen, steigt auch der Wasserbedarf. Für den Vogtländer ist dieser Umstand derzeit übrigens kein Problem. Beim Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland registriert man zwar, dass einige Quellen und Brunnen in der Region auszutrocknen drohen. "Trinkwasser aber wird es auch in den kommenden Monaten wie gewohnt rund um die Uhr geben", garantieren die Wasserwerker. Schlimm getroffen von den Rekordzahlen wurde die Natur. Auf den Feldern wächst gegenwärtig kaum etwas. "Mit der ersten Hitzewelle Anfang Juli kamen wir noch klar. Aber jetzt sehnen wir uns nach jedem Tropfen Regen", sagt Landwirt Mirko Weigel. Die Bauern trifft die aktuelle Trockenperiode ziemlich heftig. Der nun angekündigte Regen soll Entspannung bringen. Zudem fiebern die Landwirte und auch die Waldbesitzer sinkenden Temperaturen entgegen. Denn die Hitzerekorde der vergangenen Wochen sorgen in der Land- und Forstwirtschaft für Kopfzerbrechen. "Der Stress für die Pflanzen ist enorm. Und das gilt übrigens auch für die Tiere. Wir brauchen unbedingt ein paar Tage Regen", sagt der Botaniker und Naturfreund Christian Thiel. kare



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