Das Vogtland von seiner gruseligen Seite

Halloween Dieser ursprünglich irische Brauch begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen

Überall im Vogtland gruselt es ab jetzt. Gefeiert wird der Halloween-Brauchtum, der einst von den irischen Katholiken nach Amerika verfrachtet wurde. Die Europäer steckten die "Amis" am Tag vor Allerheiligen mit ihren Maskeraden und ausgehöhlten Lichter-Kürbissen an. Längst sind diese Rituale wieder zurückgekommen und inzwischen ziehen die Vogtländer zu Tausenden in die Gruselnacht. Am Dienstag lädt das Waldhaus Reusa ab 16 Uhr ein zur Halloween-Party nach Plauen. Heike Windisch: "Bei Musik, Stockbrot und Gegrilltem dürft ihr gerne auch kostümiert erscheinen", freut sich die Gastwirtin vor allem auf den großen Fackelumzug, der zum absoluten Höhepunkt des 100-jährigen Waldhaus-Jubiläums werden dürfte. Groß feiern dürfen am Abend auch die Erwachsenen in der Plauener City im "O'Connor's". Das Innenstadt-Pub holt für die Halloween-Party extra die Liveband "Sevenheat" auf die Bühne. Beginn ist am Dienstag 21 Uhr. Gastwirt Maik Wettermann: "Am Vorabend von Allerheiligen ist es bei uns traditionell verdammt eng." Auch der Indoor-Spielplatz "Happy Kids" im Mammengebiet hat eine Gruselparty organisiert. "Wir öffnen am Mittwoch 11 Uhr, die drei schaurigsten Verkleidungen werden prämiert", lädt Spielplatz-Chefin Sylvia Schäfer ein. Ausdrücklich erwünscht ist das Erschrecken von Erwachsenen, deshalb bekommt jedes Kind extra ein Glas Vampir-Blut. Und am Abend dieses Feiertages hat die Halle in der Gebrüder-Lay-Straße extra eine Stunde länger (bis 20 Uhr) geöffnet. Ebenfalls am Mittwoch (31.10.) veranstaltet der Spiel-Spaß-Kindertreff in Plauen seinen Halloween-Lampionumzug. Treff ist 17.30 Uhr am Mehrgenerationenhaus am Albertplatz. Für alle, die mit diesem Brauch wenig anfangen können gilt: Bloß nicht schreckhaft sein.