"Demokratie braucht alle Bürger in unserem Land"

Bilanz Jahresrückblick der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

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Foto: Getty Images/annebaek

"Die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund ist für unsere Gesellschaft nach wie vor ein bedeutendes Zukunftsthema. Auch wenn die Zahl der geflüchteten Menschen in diesem Jahr nicht mehr so hoch war, gibt es im Integrationsbereich immer noch viel Arbeit", resümiert Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Das bedeute konkret: Bildung, Anerkennung von Abschlüssen, Sprachkurse, Unterstützung beim Ankommen und der Integration in den Arbeitsmarkt und die stete Ermutigung, sich auch selbst einzubringen.

Aufarbeitung der Wendezeit, um niemanden zurückzulassen

Die persönlichen Begegnungen mit vielen Bürgern in diesem Jahr hätten deutlich gezeigt, dass Demokratie immer wieder neu erlernt und erlebt werden müsse. "Ihre Akzeptanz in der Bevölkerung ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Menschen sind von der Demokratie, wie sie sie nach 1989/90 erfahren haben, enttäuscht. Mir ist es daher sehr wichtig, dass wir uns auch im kommenden Jahr weiterhin der Aufarbeitung der Wendezeit widmen und uns für die Anerkennung der Lebensleistung der Menschen im Osten einsetzen. Denn Demokratie braucht alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Da dürfen und werden wir niemanden zurück lassen."



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