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Den Kunden soll es schmecken

Handwerk In der Bäckerinnung Vogtland sind 39 Bäckereien vereint

Vogtland. 

Vogtland. Die Kunden mit Bäckereiprodukten glücklich machen. Jeden Tag aufs Neue. Das ist der Anspruch der Bäckereien. "Den Kunden soll es schmecken", sagt Jörg Schürer, Obermeister der Bäckerinnung Vogtland. Schließlich sollen sie ja wiederkommen. Und das tun sie. Die Leute schätzen wieder mehr das Bäckerhandwerk, fragen und kaufen bewusster ein, so Schürer. "Das Bewusstsein wächst. Der Kunde will wissen, wo das Brot herkommt, welche Inhaltsstoffe es hat, wo die Rohstoffe herkommen und wer es gebacken hat." Das sind alles Kriterien, die für die vogtländischen Bäckereien sprechen.

Heimische Bäcker unterstützen sich gegenseitig

Der Bäckerinnung Vogtland ist es wichtig, dass die Arbeit und die Produkte der heimischen Bäcker wertgeschätzt werden. In der Innung sind 39 Bäckereien vereint, die sich auf Augenhöhe begegnen. Es ist ein Zusammenschluss, welcher für das Handwerk des Bäckers steht. "Es werden Erfahrungen ausgetauscht, man unterstützt sich gegenseitig, gerade bei behördlichen Fragen." So steht nicht jeder Bäcker allein da, sondern es gibt eine Gemeinsamkeit. Das stärke auch das Auftreten der Bäckereien nach außen. Auch wenn man Mitwerber sei, verbinden doch die gleichen Interessen und Probleme.

Das Frühaufstehen lohnt sich

Gerne spricht Jörg Schüren von den schönen Seiten des Bäckerhandwerkes, denn oft werde nur der Nachteil des frühen Aufstehens am Morgen genannt. Etwa wenn es um junge Leute geht, die man für das Erlernen des Bäckerberufes begeistern möchte. Denn dieser hat so viele Facetten, ist immer wieder vielfältig und kreativ. "Man hat so viel Spielraum, kann sich selbst verwirklichen und hat eine abwechslungsreiche Arbeit." Und auch wenn man schon früh am Morgen bei der Arbeit ist, wer kann schon um elf am Vormittag seinen Arbeitstag beenden und hat den Rest des Tages Freizeit? Der Bäcker schon. Längst sei auch die Bezahlung des Bäckers angeglichen, das Lohnniveau gewachsen.



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