Den Notleidenden in Südeuropa helfen

Weihnachtstrucker Globus bittet Vogtländer und Oberfranken um Hilfe

Weischlitz. 

Weischlitz. Kein Zucker, keine Nudeln. Auch keine Kekse und erst Recht keine Schokolade? Wo gibt's denn sowas? Wir in der Wohlstandgesellschaft können uns das nicht mehr vorstellen. Doch es gibt in Europa Menschen, die sich zu Weihnachten freuen über Kakaogetränkepulver, Duschgel, Handcreme, neue Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta. Verrückt oder? Genau diese Waren des täglichen Bedarfs hat man im Globus in Weischlitz zusammengepackt. Denn bald rücken die Johanniter-Weihnachtstrucker an. Die holen diese Päckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Geschenk für Kinder von den Sammelstellen ab. Dann fahren die LKW's nach Albanien, Bosnien, in die Ukraine und auch nach Bulgarien.

Die Not in Nord- und Zentral-Rumänien ist besonders groß. Im SB-Warenhaus an der A72 hat die Globus-Teamleiterin Andrea Jaenicke den BLICK-Reporter mit Informationen versorgt: "Weil den meisten Kunden die Zeit fehlt, haben wir alles so vorbereitet, das jeder Spender einfach nur ein Paket aus dem Regal nehmen muss. Es ist alles drin, was gebraucht wird." Jeweils 28 Artikel haben die Mitarbeiter in ein solches Hilfspaket hineingeschlichtet. Und das Ganze kostet nur 25 Euro. Die 316 Mitarbeiter bitten alle Kunden im Vogtland und Oberfranken: "Bitte helft mit und kauft ein Päckchen. Die Johanniter haben versprochen, die Pakete an notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Südosteuropa zu verteilen." Das Aktionsregal befindet sich rechts, direkt nach dem Informationsschalter.