Der 12. Azubibaum soll 500 Jahre alt werden

Baumspende Drei Auszubildende der Stadtverwaltung werden Grünpaten

Plauen. 

Plauen. Ihr ganzes Berufsleben soll diese Säuleneiche die drei Auszubildenden begleiten. Vielleicht wird er ja sogar 500 Jahre als. In jedem Herbst übernehmen die Lehrlinge der Stadt Plauen eine Baumpatenschaft. Der 12. Azubibaum steht im niedlichen Park am Hermannplatz/Ecke Weisestraße in Stadtteilt Westend. Zur symbolischen Übergabe der Baumspende sprühte Carmen Kretzschmar von der Lokalen Agenda 21 genau wie die Natur vor Elan. "Bis zu 40 Meter hoch kann solch eine Stieleiche werden. Ihre nussartigen Früchte machte man sich einst in der Volksmedizin zu Nutze, als man die entzündungshemmende Wirkung des Eichenbergstoffes entdeckte." Die älteste bekannte Säuleneiche ist übrigens die "Schöne Eiche von Harreshausen" in Babenhausen (Hessen). Ihr Alter schätzen Experten auf 570 Jahre. Wahrscheinlich stammen von diesem einen Baum alle Pyramideneichen der Stieleiche ab. Den drei Auszubildenden gab Carmen Kretzschmar Folgendes mit auf den Weg: "Bis heute gilt die Eiche in vielen Kulturen Europas als Sinnbild für Standhaftigkeit, Weisheit, Wahrheit, Treue und Heldentum. Bitte pflegt den Baum."

Ein Versprechen für die Ewigkeit

Maria Walther, Janine Nagler und Thor Weinhold versprachen, dem Baum Zuwendung zu schenken. "Das ist eine tolle Sache", freute sich auch die neue Fachgebietsleiterin Carola Blume-Brake, die im Plauener Rathaus für den Bereich Personal/Organisation verantwortlich zeichnet. Ausbilderin Antje Kubon hatte den Pressetermin anberaumt. Anlässlich des Lehrzeitbeginns der Azubis des 1. Lehrjahres wurde das Bäumchen im Herbst letzten Jahres "geboren" und jetzt im Namen der Stadtverwaltung am Bestimmungsort offiziell "übergeben". Carmen Kretzschmar blickte voraus: "Wir haben in Plauen bereits über 100 Grünpaten gefunden und wir hoffen sehr, dass sich diese Zahl in den nächsten zweieinhalb Jahren verdoppelt." Die Bevölkerung wird übrigens angesichts der Häufung von langen Trockenperioden gebeten, das Stadtgrün mit zu gießen. "Viele Bürger der Spitzenstadt tun das bereits. Dankeschön dafür", ließ Carmen Kretzschmar wissen.

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