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Der 23. Blickwinkel-Kalender ist da!

Verkauf Joachim Ott lädt zu "Gang durch Plauen mit meiner Frau"

Plauen. 

Plauen. Der beliebte Blickwinkel-Kalender steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. Und auch diesmal klingeln in der Druckerei Ott die Telefone heiß. Der Familienbetrieb hat gerade die 23. Ausgabe des "Plauener Blickwinkels" herausgegeben. Freuen darf man sich diesmal auf "Einen Gang durch Plauen mit meiner Frau", verrät Joachim Ott. Als Herausgeber hat der Verleger wieder gemeinsame Sache mit den Plauener Postkartenfreunden gemacht. In deren Archiv finden sich unglaubliche Raritäten.

Und so hat sich Joachim Ott zusammen mit seiner Frau Karin auf einen historischen Schaufensterbummel eingelassen, der beinahe schon vergessene Geschäfte zurück in die Erinnerungen bringt. Und auf den Rückseiten warten oftmals noch die dazugehörigen Chroniken. Entstanden ist erneut ein Detailkalender, der vor Einmaligkeiten nur so strotzt. Die Häuser-Entdecker-Tour wird garniert von Annoncen und Ausflügen nach Haselbrunn, in die Ost- und in die Südvorstadt sowie in die Hammervorstadt.

Ein Stück Heimat im Wohnzimmer

Das Geschäftsführer-Ehepaar Joachim und Karin Ott sowie Junior-Chef Daniel Ott vertreiben den Kalender in ihrer Druckerei auf der Antonstraße 47 sowie im Freie-Presse-Shop am Postplatz in Plauen und im Buchhandel. Gewartet wird auch in diesem Jahr bereits in China, Amerika und in den Niederlanden. "Es gibt etliche Plauener, die ausgewandert sind und ein Stück Heimat aufhängen möchten", berichtet Familie Ott. Wer Kontakt aufnehmen möchte, der schreibt entweder per E-Mail (druckereiott@gmx.de) oder meldet sich telefonisch (03741-709800).

Die Zeitreise führt in das Plauen vor etwa 100 Jahren. Damals war die Vogtlandmetropole eine Großstadt, die später bis auf etwa 129.000 Einwohner anwuchs. Seinerzeit gab es einige Flaniermeilen. "Doch leider überlebten viele Geschäfte den Bombenkrieg nicht", weiß der 65-Jährige Joachim Ott aus Erzählungen. Der Plauener Unternehmer hat mit den 23 Ausgaben dieses Kalendariums einen riesigen Schatz geschaffen. Paradox: Die erste Ausgabe war der absolute Flop!



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