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Der AV Germania: Ein erstklassiger Zweitligist

Ringen 90 Sponsoren schicken Markneukirchen in die 1. Bundesliga

Markneukirchen. 

Markneukirchen. Der AV Germania ist der mitteldeutsche Überflieger. Doch die Markneukirchener bleiben nicht nur wegen der Coronakrise auf dem Boden. Zehn Tage vor dem Start in der 1. Bundesliga spricht Jens Berndt dem Sponsorenpool seinen Dank aus: "Dass wir seit 2017 nicht mehr verloren haben und dass wir jetzt wieder starten dürfen, dies verdanken wir unseren 90 Partnern." In der Tat: Die weltweite Pandemie hat in den vergangenen Monaten den Vogtländern bestätigt, dass man als Verein ganz viel richtig gemacht hat.

Anbau steht vor der Vollendung

Beispielsweise flossen in die klubeigene Ringerhalle jetzt erneut 300.000 Euro, weil man eben nicht nur im Spitzensport die Zukunft sieht. "Wir wollen in die Breite, weil wir offen sein möchten für alle Obervogtländer", sagt der Vereinsvorsitzende Jens Berndt. Die öffentliche Sauna war ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt ist der Anbau - der mit 200.000 Euro Fördermitteln aus dem europäischen Leader-Programm realisiert wurde - in der Vollendung.

"Wir wollen diese Krise meistern"

Doch zurück zum Ringen! Für den AV Germania ist die 1. Bundesliga eigentlich zu stark und die Regionalliga eigentlich zu schwach. Weil der Deutsche Ringerverband aber die 2. Bundesliga aufgelöst hatte (wird 2021 wieder eingeführt), taumelt Markneukirchen irgendwie zwischen den Welten. Oder um es einfacher zu sagen: Es treten quasi Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund des Ringersports in Markneukirchen an. Dass der AV Germania gegen die drei Topfavoriten Burghausen, Schorndorf und Geheimtipp Kleinostheim ran darf, das ist von der Sache her eine lautlose Sensation. Denn es gibt bundesweit zahlreiche Vereine, die im Coronajahr eine Pause einlegen. "Wir wollen diese Krise meistern", richten hingegen das Ringeridol André Backhaus, Sportlicher Leiter/Trainer sowie Jörg Guttmann, 2. Vorsitzender/Mannschaftsleiter, den Blick nach vorne.



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