Der "Johannisberg" platzt bald aus allen Nähten

Wirtschaft Gewerbegebiet in Oelsnitz voll ausgelastet

der-johannisberg-platzt-bald-aus-allen-naehten
Die Optiplan GmbH in Oelsnitz gehört zu den führenden Herstellern glasfaserverstärkter Kunststoffe in Form von Platten und Rollen. Sie baut derzeit die dritte Produktionshalle. Foto: Karsten Repert

Oelsnitz. Der Vogtländer bleibt ganz oft viel zu bescheiden. Dabei gibt es so viele tolle Erfolgsgeschichten. Zum Beispiel in Oelsnitz. Dort begann bereits im 14. Jahrhundert "die industrielle Entwicklung der Stadt mit dem Textilhandwerk und dem Bergbau, hier vor allem Eisen, Kupfer und Zinn", berichten die Chronisten.

Ein Wachstum im Verborgenen

Und die Stadtverwaltung schreibt: "Heute sind etwa 2000 Beschäftigte in 39 Firmen allein im Industriegebiet Johannisberg ein beredtes Zeugnis für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Großen Kreisstadt." Weil aber viele Menschen verständlicherweise eher selten in ein Gewerbegebiet kommen, erleben die meisten Vogtländer das Wachstum dieser Unternehmen gar nicht mit.

Der BLICK-Reporter war beeindruckt von dem, was das am Stadtrand von Oelsnitz passiert. Dort gehört zum Beispiel die Optiplan GmbH inzwischen zu den führenden Herstellern glasfaserverstärkter Kunststoffe in Form von Platten und Rollen. "Unsere Marke Polydet ist seit über 60 Jahren Synonym für Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation weltweit", teilt das Unternehmen mit. Optiplan baut gerade die Produktionshalle Nummer 3. Von diesem Unternehmen wird man also ebenso noch hören wie vom Autohof Vogtland Knoll.

Brummis werden auf Hochglanz poliert

Dort werden zum Beispiel die fetten Brummis wieder blitzeblank. Dieses Unternehmen gibt es schon mehr als 25 Jahre. Der Kfz-Service wird gelobt. Und das gilt ebenso für die Baumaschinen Mietservice Vogtland GmbH, wo das Team um Geschäftsführer Lutz Albert u.a. Fahrzeuge, Baumaschinen, Fördertechnik, Raum- und Sanitärsysteme, Baustellen- und Verkehrssicherung vermietet. Baubeginn für das Industriegebiet "Am Johannisberg" war bereits im Jahr 1992. Das Industriegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 72 Hektar und ist zu 100 Prozent ausgelastet.