Der Kampf für neue Bänke an der Freilichtbühne

Engagement Dorfclub-Verein hat Crowdfunding-Projekt gestartet und hofft auf Unterstützung

Syrau. 

Syrau. Die Freilichtbühne im Syrauer Höhlenpark soll zukünftig nur noch halb so viele Sitzplätze haben? Das ist keine Option für den Syrauer Dorfclub. "Wir wehren uns dagegen, dass die Anzahl der Sitzreihe reduziert wird", sagt Helge Frisch vom Dorfclub. Das Areal an der Syrauer Drachenhöhle mit Park soll aufgewertet werden. Das planen die Gemeinde Rosenbach und der Eigenbetrieb Drachenhöhle und Windmühle Syrau.

Sanierung von Parkplatz fällt weg

Bei der Neugestaltung geht es um Familien und Kinder, denn das ist der Schwerpunkt bei der finanziellen Förderung. "Die Kinder hatten sich einen Kletterfelsen gewünscht", sagt Heidrun Bauer, die seit 27 Jahren für den Eigenbetrieb tätig ist. Dieser soll auf jeden Fall errichtet werden. Die Freilichtbühne müsste erneuert werden, da an der Bühne und den Sitzreihen der Zahn der Zeit genagt hat. Zuletzt stand die Open-Air-Bühne aber laut Bauer in Frage. Weggelassen bei der Planung zur Sanierung hatte man aus finanziellen Gründen bereits den kleinen Parkplatz am Zugang zur Höhle.

Dorfclub wird selbst aktiv

Als die Dorfclub-Mitglieder nun erfuhren, dass das Geld nur für die Hälfte der Sitzbänke an der Freilichtbühne reicht, überlegte sofort, was man tun könnte. Denn: "Wir stellen nicht nur Forderungen, wir wollen auch selbst aktiv werden", sagte Helge Frisch. "Wir fordern ein weitsichtiges Denken." Der Dorfclub Syrau hat ein Crowdfunding-Projekt gestartet. "Wir wollen 5.000 Euro sammeln", erklärt Mario Branse vom Verein, der das Projekt betreut. "Von der Bank haben wir 500 Euro als Bonus bekommen. 25 Prozent der Spendensumme will sie noch dazulegen." Nun hoffen die Syrauer, dass sich viele am Projekt beteiligen und spenden. "Es ist kurzfristig eine große Aufgabe für uns", sagt der Dorfclub-Vereinsvorsitzende Falk Zeh. Es handelt sich um 20 Sitzreihen, auf jede passen etwa 16 Besucher (ohne Corona-Abstand gerechnet). Würde bloß die Hälfte der Sitzbänke erneuert, wäre zukünftig viel weniger Publikum bei den Events möglich.