Der KSV ist ein Leuchtturm in Sachsen

Geburtstag 111 Jahre Ringen in Pausa gefeiert

Pausa. 

Pausa. Auch wenn es "nur" eine festliche Vorstandssitzung sein durfte. Die "111 Jahre Ringen in Pausa" zeigten einmal mehr, was dieser Kraftsport-Verein für die Kleinstadt darstellt. Im Gründungslokal "Hopfenblüt" wurde mit einem Sternquellbier angestoßen und der Historie gedacht. Heute heißt jene Lokalität "Café am Markt". Pausa ist vor allem als Kaderschmiede und Meisterschaftsveranstalter bekannt geworden, was sich im Besuch des Präsidenten des Sächsischen Ringerverbandes widerspiegelte.

Talentstützpunkt Pausa

Dr. Joachim Kühn hatte 111 Euro für den Nachwuchs und folgende Worte "überreicht": "Für einen Ringerverein ist das, was hier in Pausa geleistet wurde, sensationell. Der KSV ist ein Leuchtturm in Sachsen." Immerhin hatte sich der Verein einst gegen den Willen seines Vorsitzenden, Ulrich Leithold, aus der Bundesliga zurückgezogen, um Startplätze für den eigenen Nachwuchs zu schaffen. Das ermöglicht der Jugend, durch gute Leistungen aus dem Schatten der Legionärswelt hervorzutreten. Auf insgesamt 19 Kaderathleten dürfen die 21 ausgebildeten KSV-Trainer im Pausaer Talentstützpunkt stolz sein.

Der Sprung zum Bundesstützpunkt

Vereins-Chef Leithold stellte nun fest: "Der Rückzug aus der Bundesliga in die Regionalliga war richtig." Dann würdigte der Pausaer Frontmann die Erfolge von Maximilian Schwabe, Nils Buschner und Chris Militzer, die bereits den Sprung nach Leipzig geschafft haben. Und jetzt rücken drei weitere Pausaer mit Beginn des neuen Schuljahres im Bundesstützpunkt Leipzig an: Sebastian Wagner, Konrad Schütz und John-Paul Spatschke. Max Schmalfuß trainiert zudem in Chemnitz am Regionalstützpunkt.