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Der "Rosenbaum" blüht in Pausa

Botanik Ungewöhnliches Gewächs rankt im Garten

Pausa. 

Pausa. Einen Rosenbaum gibt es eigentlich nicht, und dennoch sieht der Baum im Garten von Luise Voigtmann in Pausa genaus so aus. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Birnenbaum. Hundert Jahre alt mag er etwa sein und trägt im Herbst auch durchaus seine Früchte. Doch jetzt steht der Obstbaum in voller Blüte, wobei es aber Rosenblüten sind.

Die eigene Blüte des Birnenbaumes ist natürlich längst vorbei. Die Kletterpflanze, es ist eine Rambler-Rose, hat sich im Laufe der Jahre tüchtig hochgerankt und den Obstbaum von allen Seiten umschlossen. "Die Rose ist etwa zehn Jahre alt, wir haben sie schon einige Male verschnitten", berichtet Luise Voigtmann.

Nur zwei Wochen Blühzeit

Der Name Rambler-Rose kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie umherschweifend, ziellos wandernd. Die Rose klettert mühelos, rankt sich bis zu zehn Meter hoch. Da ist es für die Pflanze natürlich von Vorteil, wenn sie etwas hat, wo sie sich entlangranken kann. Eben wie im Pausaer Garten einen großen Birnenbaum. Wie von allein hangeln sich die langen weichen Triebe an den starken Ästen hoch.

Jedes Jahr zur gleichen Zeit, im Frühsommer, blüht die Rose, die in ihrer Art als robust gilt, in all ihrer Pracht. Die Gartenbesitzerin freut sich jedes Mal wieder darauf. Allerdings ist die Blüte nur für eine relativ kurze Zeit zu bestaunen. Etwa zwei Wochen lang. "Es sind herabhängende Dolden, wie Kaskaden sehen sie aus", beschreibt es Luise Voigtmann. "Erst sind die Blüten rosa, dann werden sie langsam weiß."

Einen leichten Duft verströmen sie außerdem. Am schönsten aber ist der Anblick. Den genießt die Pausaerin gegenwärtig gerne im Garten, wenn sie gemütlich auf einer Bank sitzt oder vom Fenster aus ihrem Haus.



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