Der Schlosser macht den Schlüsseldienst

Fussball Auerbacher Doppeltorschütze hat keine Angst vor Lok Leipzig

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Doppeltorschütze Marcel Schlosser (rechts) bekam nach dem 2:1-Sieg gegen Neustrelitz von Manager Volkhardt Kramer (links) eine Streicheleinheit. Foto: Karsten Repert

Auerbach. Endlich! Der VfB Auerbach ist nach dem 2:1-Sieg gegen die TSG Neustrelitz auf einen Nichtabstiegsplatz hoch geklettert. Und jetzt wollen die Vogtländer am Samstag nachlegen. Allerdings kommt kein Geringerer als der Tabellenfünfte, nämlich der 1. FC Lok Leipzig. Der bringt zum einen viele Gäste-Fans und zum anderen ziemlich viel Selbstvertrauen mit nach Auerbach. "Aber das haben wir auch", lässt sich VfB-Leitwolf Marcel Schlosser nicht einschüchtern.

Auerbach hat zwei Elfmeter erzwungen

Zunächst aber geriet Auerbach im Abstiegskrimi gegen Neustrelitz in Schockstarre. Die unfassbare Szenerie: Neustrelitz geht direkt nach Wiederanpfiff glücklich in Führung und ist damit urplötzlich auch noch zurück im Abstiegskampf. VfB-Schlussmann Stefan Schmidt blickt zurück auf diesen Moment: "Wir wussten, dass wir Neustrelitz mit einem Sieg dem Abstieg ein ganzes Stückchen näher bringen. Die haben sich mit allem gewehrt, was sie hatten. Aber man hat danach gesehen, was wir drauf haben." Ab jetzt kam der Auerbacher Siegeswille auch auf dem letzten Stadionsitz an. Der VfB kämpfte bis zur völligen Erschöpfung. Und er erzwang zwei Foulstrafstöße.

Der Schlosser macht den Schlüsseldienst

Gegen wacker kämpfende Neustrelitzer traf Marcel Schlosser gleich doppelt vom Punkt und er öffnete damit die Tür zum Sieg. "Der kann beim Schlüsseldienst anfangen", lachten seine Kameraden. VfB-Trainer Michael Hiemisch ordnete das Geschehen wie immer ganz sachlich ein: "Wir waren den kleinen Tick besser, als der Gegner." Torefolge: 0:1 Dervishaj (47.), 1:1 Schlosser (69./FE), 2:1 Schlosser (87./FE). Der VfB Auerbach empfängt nun am Samstag den 1. FC Lokomotive Leipzig.

Anstoß ist am Samstag, 13.30 Uhr im VfB-Stadion. Die Leipziger möchten in nächster Zeit in den Verein investieren und in den bezahlten Fußball, sprich, zuerst einmal in die dritte Liga. Es soll in die Mannschaft, das Stadion und die Strukturen investiert werden. Ehrgeizige Ziele, die verfolgt und vorangetrieben werden.