Der Stern von Nadine Fabielle leuchtet schon lange

Auftritt Schlagergirl sorgt im Einkaufszentrum für gute Laune

Plauen. 

Nadine Fabielle ist ständig auf der Durchreise. Und trotzdem schafft es die Anhaltinerin immer wieder, in den Herzen der Menschen bleibende Eindrück zu hinterlassen. "Ich hör' sie wirklich gern. Nadine wirkt natürlich und bodenständig. Sie imitiert keine Kunstfigur", findet Martina Herold. Die Verkäuferin aus Plauen hatte am Donnerstag "Glück, dass ich Spätschicht habe. Sonst hätte ich nicht halb elf im Elster Park sein können."

Im Einkaufszentrum erfreuten sich am Vormittag etwa 100 Zuhörer an der Musik, der recht beliebten Sängerin. "Ich kannte sie nicht. Aber jetzt, wo ich Nadine höre, kaufe ich mir eine CD", verriet Peter Frank aus Treuen. So unbekannt ist die 35-jährige Erzieherin übrigens gar nicht mehr. Fast 4.000 Facebook-Freunde hat die junge Frau aus Jessen. Noch viel mehr klicken ihre Videos und Manager Jens Seidler von der Alpha-Vertriebs-GmbH weiß sogar, wie Nadine Fabielle vor zehn Jahren zum Shootingstar wurde: "Kein Geringerer, als der berühmte Musikproduzent Jack White, war auf sie aufmerksam geworden. Jack nahm sie unter Vertrag und veröffentlichte mit ihr am 5. März 2010 ihr Debütalbum." Mit "Ein heller Stern" schoss Nadine unter ihrem damaligen Künstlernamen "Lillie Sander" kurzzeitig durch die Decke. Nur einen Tag später folgte ihre TV-Premiere in der Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel", in der sie die "Chance ihres Lebens" bekam. Die Sendung wurde von 5,5 Millionen Menschen verfolgt. Weitere Sendungen wie der "ZDF - Fernsehgarten", der "Fröhliche Weinberg" im SWR, "Lieder der Nacht" im MDR und viele andere folgten.

In Plauen nahm sie sich Zeit für die Vogtländer und sie wirkte wirklich glaubwürdig: "Ich hatte vor zehn Jahren gleich zwei Sechser im Lotto. Ich bin euch allen sehr dankbar, dass ich durch euch meine eigene Musik machen darf", rief die Interpretin ihren Fans und den "Neueinsteigern" zu. Ihr neues Album heißt genau deshalb "12 Richtige" und mit dieser CD tingelt Nadine offenkundig gerne durch die Republik. "Jetzt geht's nach Chemnitz, dann nach Leipzig", berichtet Alpha-Manager Jens Seidler, der in den vergangenen Tagen auch schon die Ostsee sehen durfte und nach insgesamt 17 Tour-Stationen ins Bett gefallen ist. Nach ein paar Tagen Pause geht's zur Muttertagsgala nach Mühlhausen (7.3./8.3.) und danach in Richtung Mittelmeer. Für die Schlagerkreuzfahrt mit der MSC Grandiosa gibt es sogar noch freie Plätze, weil manch einer wegen des Coronavirus' scheinbar vorsichtig geworden ist. Auf dem Schiff nimmt Nadine Fabielle dann auch Videos auf für ihre hitverdächtigen Neuerscheinungen. Für der "Himmel ist Blau", "Vollmond" und "Lüg mich nicht an" gab es in Plauen viel Beifall.