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Der VFC Plauen fährt zum Oberligakrösus

Fußball Am Samstag stehen die Vogtländer bei Chemie Leipzig auf dem Prüfstand

Plauen. 

Plauen. Der VFC Plauen (6. Platz | 5:4 Tore | 7 Punkte) bereitet sich auf das schwerste Spiel der Saison vor. Am Samstagnachmittag wollen über 2.000 Fans mit ihrer BSG Chemie Leipzig (1. Platz | 12:4 Tore | 15 Punkte) den sechsten Sieg im sechsten Spiel feiern. Für die Fußballer aus Plauen spricht vor diesem Oberliga-Punktspiel nur sehr wenig. Denn die Leipziger werden gerade in ihrem Alfred-Kunze-Sportpark ohne großes Vorgeplänkel Gas geben. VFC-Trainer Daniel Rupf hat einst selbst für die Grün-Weißen gespielt: "Die Atmosphäre in Leutzsch ist eine ganz besondere", weiß der Plauener Coach.

VFC hat neun Pflichtspiele nicht verloren

Sein Team ist größtenteils unerfahren, hoch motiviert und vielleicht muss manch einer im Übereifer sogar ein wenig gebremst werden. Daniel Rupf hat vorgesorgt: "Es gibt nicht viele Jungs in meiner Mannschaft, die bereits vor so einer Kulisse gespielt haben. Wir müssen uns gedanklich gut vorbereiten", sagt der Übungsleiter. Seine Mannschaft hat zwar saisonübergreifend neun Pflichtspiele nicht mehr verloren. Das ist aber angesichts des scheinbar übermächtigen Gegners, der aus der Regionalliga abgestiegen ist und schnell wieder dort hin möchte, nur eine Randnotiz. "Statistiken helfen uns nicht weiter. Was wir brauchen, das ist Mut", sagt der VFC-Trainer, der seine Jungs nach vorne laufen sehen möchte.

Aleksandrs Guzlajevs fällt zwölf Wochen aus

Mit Aleksandrs Guzlajevs hat sich am Mittwoch ein Aktivposten vorerst verabschiedet. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training einen Mittelfußbruch zu und fällt zwölf Wochen - also bis Weihnachten - aus. Zudem ist Tim Wüstenhagen erkrankt und Albijan Kamaraj laboriert an einer Leistenverletzung. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Benjamin Keller hat seinen Sporttest mit 29,5 von 30 möglichen Punkten bestanden. Er wird damit neun Monate nach seinem Kreuzbandriss im nächsten Heimspiel gegen Sandersdorf wieder in den Kader rücken.

Vor dem Spiel in Leipzig trichtert VFC-Trainer Daniel Rupf seinen Leuten ein: "Wir haben nichts zu verlieren. Es wird unglaublich schwer, in Leipzig nicht zu verlieren. Unser Gegner hat im letzten Spiel am Mittwoch gegen Wacker Nordhausen II erst neun Minuten vor Schluss den 2:1-Siegtreffer erzielt. Chemie wird wahrscheinlich Meister, aber die BSG wird ganz sicher nicht alle 30 Spiele gewinnen", vermutet der Plauener Coach. Anstoß ist 14 Uhr.



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