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Der VFC Plauen hat einen neuen Trainer: Robert Fischer!

Fußball Ein junger, hungriger Coach aus Thüringen heuert im Vogtland an

Plauen. 

Plauen. Kurz vor Weihnachten hat es geklappt. Der VFC Plauen präsentierte am Dienstagabend einen neuen Trainer. Den Fußballoberligisten betreut künftig Robert Fischer. Präsident Thomas Fritzlar und Frank Günther (Sportlicher Leiter) glauben, "dass wir in diesem erfolgshungrigen Coach genau denjenigen gefunden haben, der in unser Anforderungsprofil passt." Unmittelbar nach Vertragsunterschrift ließ der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Stark wissen, dass der Verein "zwar keine Sponsoren verloren, jedoch coronabedingt weniger Sponsorengelder zur Verfügung hat. Deshalb war es wichtig einen Trainer zu finden, der unseren Weg mitgeht." Demnach wird Neu-Trainer Robert Fischer erst dann aktiviert, wenn die Coronapause endet. "Ich habe in Plauen einen Vertrag unterzeichnet, der per 1. Juli 2021 beginnt. Wenn man mich früher bereits braucht, bin ich sofort einsatzbereit", stellte der Nachfolger des auf eigenen Wunsch hin ausgeschiedenen Vorgängers Falk Schindler klar. VFC-Aufsichtsrat Gunter Reiher fügte hinzu: "Die Suche nach dem neuen Trainer hat eine Weile gedauert, weil wir uns in dieser komplizierten Zeit nicht drängen lassen wollten. Wir haben einen jungen Impulsgeber gesucht, der gewillt ist, auch geduldig mit unseren talentierten Eigengewächsen bis zur Qualitätsreife zu arbeiten."

Der neue Trainer hat schon oft in Plauen gespielt

Robert Fischer (36) könnte demnach genau der Richtige sein. Hauptberuflich in der Immobilienbranche tätig, hat der frühere Angreifer seinen Lebensmittelpunkt vor den Toren von Erfurt. Der Thüringer brachte es als Spieler immerhin zu zwei Einsätzen in der 2. Bundesliga, nachdem er beim FC Rot-Weiß Erfurt alle Nachwuchsstationen durchlaufen hatte. Im Anschluss stürmte Robert Fischer für Sachsen Leipzig, den ZFC Meuselwitz, den VfB Pößneck sowie den TSV Crailsheim (Baden-Württemberg), Germania Halberstadt, den SSV Markranstädt, Wacker Nordhausen, Altlüdersdorf (Brandenburg) und Union Fürstenwalde. "Ich habe in meiner aktiven Zeit einige Male in Plauen gespielt und weiß dadurch ein wenig über den Fußball im Vogtland. Vor allem von der Fanbasis im Vogtlandstadion war ich beeindruckt", verrät der A-Lizenztrainer, der den Weg des VFC so über Jahre im Blickwinkel hatte.

Mit Martinroda in die Oberliga aufgestiegen

Vor sechs Jahren stieg Robert Fischer ins Trainerbusiness ein und nahm als Co-Trainer unter Matthias Maucksch aus Fürstenwalde "jede Menge Impulse mit, die mich gut voran gebracht haben." Seine nächste Trainerstation in der Jugendabteilung von Rot-Weiß Erfurt bezeichnet Robert Fischer als "weitere Lehrzeit." Sein vorläufiges Meisterstück gelang dem ambitionierten Trainer dann 2019 mit dem FSV Martinroda. Mit diesem Klub feierte Robert Fischer in Thüringen die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga. Die Frage nach seinem persönlichen Ziel mit dem VFC beantwortet der neue Trainer diplomatisch: "Große Trainernamen wie Frank Papritz, René Müller, Herman Anreev und Thomas Hoßmang haben in Plauen gearbeitet. Es macht mich stolz, bei solch einem Verein arbeiten zu dürfen. Im Augenblick befinden sich alle deutschen Fußballvereine im Überlebenskampf. Deshalb ist jetzt ganz gewiss nicht die Zeit für große Sprüche. Und das ist ohnehin nicht so mein Ding."



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