"Der Vogelhändler" vor einer prächtigen Kulisse

Kultur Die Opertette von Carl Zeller zum vorletzten Mal am Ostermontag

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Szene aus dem "Vogelhändler". Foto: Simone Zeh

Wie wäre es mit einer der beliebtesten Operetten zum Ostermontag? Zum vorletzten Mal wird im Plauener Theater "Der Vogelhändler" von Carl Zeller am 17. April, um 15 Uhr aufgeführt. Evergreens wie "Ich bin die Christel von der Post" oder "Schenkt man sich Rosen in Tirol" werden bis heute gerne gesungen und gehört.

Darum geht es in der Operette, die in drei Akten präsentiert wird:

Wildmeister Baron Weps will seinen verschuldeten Neffen Stanislaus vor der Ehe mit einer alten Hofdame zu retten und ihn freikaufen. Als der Kurfürst seinen angekündigten Besuch absagt, gibt sich Stanislaus kurzerhand als Fürst aus, um die Gebühren einzuziehen. Postbotin Christel hofft ebenso auf den Besuch des Fürsten, denn nur mit einer einträglichen Anstellung kann sie ihren Adam, der aus Tirol kommt, heiraten.

Sie bietet sich dem vermeintlichen Fürsten als Ehrendame an, der wiederum Adam den Posten als Menageriedirektor zusichert, den dieser aber gar nicht will. Aus Eifersucht verlässt Adam seine Chistel, als er erfährt, dass sie beim Kurfürsten war, denn er glaubt an ein Techtelmechtel zwischen den beiden.

Da mischt sich die verkleidete Kurfürstin ein, die ihrem Gatten nachgereist ist. Adam aber hält sie für ein einfaches Mädchen und macht ihrer Hoheit den Hof. Diese findet heraus, dass ihr Gemahl gar nicht vor Ort ist. Es gibt noch so einige Turbulenzen und Verwicklungen, bis sich schließlich alles klärt und richtet, sich Christel und Adam wieder versöhnen.

Zellers fröhliche Verwechslungskomödie wurde im Jahr 1891 am Theater Wien uraufgeführt und zählt bis heute als ein Erfolgsgarant auf der Bühne.