Der Zauber der Mathematik

Kunst Besondere Ausstellung zu den 25. Stelzenfestspielen bei Reuth

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Oliver Niemöller präsentiert anschaulich seine Löffeltransformationen. Foto: Simone Zeh

Reuth. Mathematik ist total schwierig und für manchen auch ziemlich langweilig? Oliver Niemöller aus Köln beweist das Gegenteil. Der Künstler offenbart den Zauber, welchen Mathematik haben kann, in seiner Ausstellung zum Mitmachen an diesem Wochenende zu den Stelzenfestspielen. Mathematik und Computer sind seine Werkzeuge. Bei ihm verwandelt sich ein gewöhnlicher Holzlöffel über sogenannte Heightmap-Algorhythm (Höhenmap-Algorithmus) in ein 3D-Fraktal.

Die Stationen der Transformation zeigt er großen Bildern mit verblüffendem Endresultat. "Das ist alles reine Mathematik", sagt er. Aber auch er werde, so bekennt der Künstler, bei seinen Berechnungen immer wieder überrascht. "Das Ergebnis kann positiv oder auch negativ sein. Das ist das Spannende daran."

Ob Komposition, virtueller Objektgestaltung oder Animation, Mathematik spielt in der Kunst von Oliver Niemöller eine große Rolle. Zu sehen sind in der Ausstellung im Gastahus "Zum Löwen" neben Bildern (3D-Fraktale) auch 3D-Druckobjekte, Musik-Video-Animationen mit 3D-Fraktalen und (interaktive) Installationen. Durch Betätigen verschiedener Regler kann der Besucher ein Moebiusband selbst virtuell in die verschiedensten Kurven verformen.

Wer mehr wissen möchte, der ist eingeladen am Samstag und Sonntag (24. und 25. Juni) in den Saal des Gasthauses in Stelzen, wo der Künstler jeweils um 13 Uhr seine Kunst erklären wird und man auch Fragen stellen kann.