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Deutsche Athleten mischen an der Weltspitze mit

Sport Vinzenz Geiger holt Doppel-Sieg in Klingenthal

Klingenthal. 

Klingenthal. Nach einem absoluten Sahnetag, den die deutschen Kombinierer am Samstag beim FIS Weltcup in Klingenthal hatten mit dem Dreifach-Erfolg von Vinzenz Geiger vom SC 1906 Oberstdorf vor Fabian Rießle vom SZ Breitnau und Eric Frenzel vom SSV Geyer, hat es am Sonntag erneut einen Sieg durch das DSV-Team gegeben. Vinzenz Geiger konnte seinen Titel vom Vortag bestätigen und holte sich erneut den Sieg. Ein gutes Omen für die anstehende Weltmeisterschaft in Oberstdorf.

Nach dem Springen am Sonntag war es Platz 5 für den 23-jährigen und 23 Sekunden Rückstand auf den bis dato führenden Österreicher Lukas Greiderer, der im Springen mit 148,5 Metern einen neuen Schanzenrekord im Winter aufgestellt hat. Der bisherige stammte von Januar 2019 vom Norweger Sindre Ure Søtvik, der 147,5 Metern vorgelegt hatte. Entschieden wurde der aktuelle Wettkampf in der Loipe. Dort hat Vinzenz Geiger eine top Leistung abrufen können und ist allen davon gelaufen.

Ergebnisse und Highlights

In der fünften Runde auf der 10-Kilometer-Strecke hat Vinzenz Geiger das Tempo unerreichbar für seine Verfolger, angezogen. Für Greiderer war es am Ende Bronze. Dazwischen hat sich der Japaner Akito Watabe auf den Silberrang geschoben. Nach dem Springen war er Vierter. Fabian Rießle vom SZ Breitnau, am Vortag Zweiter, kam auf Rang 5 und Eric Frenzel vom SSV Geyer, der am Samstag Bronze geholt hatte, musste sich am zweiten Wettkampftag mit Platz 7 begnügen. Sechster ist Johannes Rydzek vom SC 1906 Oberstdorf. Hermann Weinbuch, Bundestrainer der Kombinierer, hat ein positives Fazit gezogen. Die Sportler haben im Springen einen großen Schritt nach vorn gemacht, sagt er. Bei den Skispringern hat es nach dem ersten Wertungsdurchgang am Sonntag nach einen deutschen Erfolg ausgesehen, denn Markus Eisenbichler vom TSV Siegsdorf setzte bei 138 Metern auf. Beim zweiten Sprung ging es noch etwas weiter bis auf 141,5 Meter.

Doch die Konkurrenz zog mit und so freute sich am Ende der Norweger Halvor Egner Granerud über den Weltcup-Sieg (136/140,5 Meter) Zweiter ist der Slowene Bor Pavlovcic geworden, der 140 Meter sprang und im zweiten Durchgang 146 Meter schaffte und damit nah am Schanzenrekord war. Für Markus Eisenbichler war es Rang drei in der Endabrechnung. Martin Hamann, der für die SG Nickelhütte Aue gestartet ist, hat mit Platz 10 das bisher persönlich beste Weltcup-Ergebnis erreicht. Markus Eisenbichler, davon ist Bundestrainer Stefan Horngacher überzeugt, wird in den kommenden Wochen öfter um den Sieg mitspringen.