Die Chursachsen zeigen Freudiges, Unbekanntes, Dramatik und auch Schönes

Bad Elster tritt in die Fußstapfen des großen Bayreuths – die Wagner-Oper „Die Walküre“ kommt ins Staatsbad

Bad Elster

Bad Elster. Im Kurpark des Heil- und Kurortes Bad Elster tanzen die bunten Blätter einen „Walzer“. Auf der Bühne des König-Albert-Theaters tanzen die Stars im Reigen bunter Melodien. Auch am drittel Wochenende im November 2025 haben die Chursächsen ein spannendes Wochenendprogramm aufgelegt. Zuvor aber der BLICK-Hinweis, welche Veranstaltungen im König-Albert-Theater für die nächsten Tage bereits ausverkauft sind. Es betrifft das Gastspiel von Herman van Veen am 14. November und die Show Harald Schmidt trifft Volker Heissmann am 16. November.

Mey-Chansons im November

Das Theater-Café am König-Albert-Theater wird am 11. November zum Treffpunkt für Alle, die die Songs von Reinhard Mey lieben. Um 19.30 Uhr schlüpft der Liedermacher, Interpret und Musiker Ludwig Müller in die „Bühnenrolle“ von Reinhard Mey. Inspiriert durch sein eigenes Leben stellt der Sänger und Gitarrist Müller das elementarste aller Gefühle in den Vordergrund: Die Liebe!

Denn die beiden Musiker verbindet miteinander vor allem die Liebe zu ihrer Familie, die Leidenschaft zur Musik und all die großen und kleinen lebendigen Dinge des Lebens. „Seit nunmehr 16 Jahren interpretiert Ludwig Müller mit jener Begeisterung die berühmten Lieder des Publikumslieblings und verpackt sie charmant mit vielen eigenen Geschichten“, sagt Stephan Seitz, Marketingdirektor der ausrichtenden Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft (CVG). Tickets unter Telefon 037437 53900; www.koenig-albert-theater.de.

Bilder schwarz auf weiß

Mit einer neuen Ausstellung im Königlichen Kurhaus gewährt der Brandenburgers Künstler Lutz Reinecke Einblicke in seine Schaffenskunst „Schwarz auf weiß“ heißt die Ausstellung, die mit der Vernissage am 14. November um 18 Uhr in der Galerie eröffnet wird.

Der in Storkow lebende Künstler zeigt eine Auswahl seiner schönsten Scherenschnitte mit Motiven aus der Tier- und Pflanzenwelt, berühmten Persönlichkeiten und Landschaftsschnitte. Seine Vorbilder sind die alten Scherenschnittkünstler Paul Konewka und Wilhelm Diefenbach. Zu sehen ist die Schau jetzt bis zum 30. Januar 2026, jeweils Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster. Der Eintritt ist frei; www.chursaechsische.de

Der BLICK-Theater-Tipp

Wo beginnen und wo aufhören, fällt der Name des Schauspielers Carsten Johannes Marcus „Charly“ Hübner, geboren im Dezember 1972 in Neustrelitz. Vielen Krimifans ist wohl die Rolle Hübners als Ermittler Bukow im Rostocker Tatort bekannt. Am 15. November gastiert Charly Hübner mit der Uwe-Johnson-Lesung unter dem Titel „Wenn du wüsstest, was ich weiß“ um 19.30 Uhr im Albert-Theater. Er begibt sich auf eine biographische Reise der Literatur. Die Mauer ist gerade erst gefallen.

„Im mecklenburgischen Neustrelitz verlässt der 19-jährige Charly Hübner sein Elternhaus im Streit. Er findet Zuflucht am Theater und in der Literatur, liest wie besessen und landet nahezu unumgänglich bei den ‚Jahrestagen‘ von Uwe Johnson“, führt Stephan Seitz kurz in die Lesung ein. Die Lesung ist sowohl eine Hommage an Uwe Johnson als auch eine Liebeserklärung an das Lesen – Bad Elster bietet dafür eine Bühne. Tickets unter Telefon 037437 53900; www.koenig-albert-theater.de.

„Bayreuth“ kommt nach Bad Elster

Die Fans von Richard Wagner werden happy sein: Zum zweiten Mal öffnet sich der Vorhang des Albert-Theaters für Wagners weltberühmte Ring-Oper „Die Walküre“. Zu erleben am Feiertags-Mittwoch, 19. November, um 15 Uhr im König-Albert-Theater. Es musizieren die Solisten, der Chor und das Orchester des Harztheaters Halberstadt unter der Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Florian Merz. „In Fortschreibung des Elsteraner Wagner-Zyklus widmet sich unser König Albert Theater – nach ‚Das Rheingold‘ – dem folgenden zentralen Werk aus seinem Ring des Nibelungen.

Mit archaischer Wucht und seelenvollem Pathos entfaltet sich ein musikalisches Welttheater über Liebe, Schuld und Schicksal – ein deutsches Operndrama von epischer Tiefe“, gibt der Marketingdirektor Stephan Seitz schon heute Einblicke in das Geschehen.

Im Zentrum steht die verbotene Liebe zwischen Siegmund und Sieglinde, zwei Geschwistern, die sich in einer Welt voller Zwänge und göttlicher Gesetze verlieren. Wotans Lieblingswalküre Brünnhilde widersetzt sich seinem Willen, um das menschliche Liebesglück zu retten – ein Akt des Mitgefühls mit dramatischen Folgen. Naturgewalten, Schwertkampf und Walkürenritt: Wagners zweite Ring-Oper ist ein emotionales und musikalisches Feuerwerk zwischen Weltenschmerz und Hoffnung. Besucher sollte „Sitzfleisch“ mitbringen. Veranstaltungsende ist gegen 20 Uhr. Tickets unter Telefon 037437 53900; www.koenig-albert-theater.de.

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