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Die Plauener sehen sich weiterhin als Außenseiter

Fußball VFC tritt bei Inter Leipzig an

Plauen. 

Plauen. So schizophren kann Fußball sein. Der VFC Plauen (4. Platz | 26:22 Tore | 22 Punkte) rangiert vor seinem nächsten Gegner, dem FC International Leipzig (8. Platz | 25:12 Tore | 19 Punkte). Trotzdem fahren die Spitzenstädter eigentlich als Außenseiter zum "Reizgegner" nach Torgau, wo die Messestädter ihre Heimspiele austragen müssen.

Bilanz spricht gegen Plauen

Das hat drei Gründe. Punkt eins: Inter Leipzig gehört jedes Jahr zum Favoritenkreis und die Plauener haben gegen dieses Team schon böse eingesteckt. In den neun bisherigen Duellen bringt es der VFC auf 6:19 Tore, wobei man immerhin drei knappe Siege gegen die Multikulturellen feiern durfte. Die Bilanz spricht also gegen Plauen. Hinzukommt die aktuelle Form der Internationalen. Die Leipziger haben zuletzt vier Pflichtspiele in Folge (Torverhältnis 14:1) gewonnen, wobei zuletzt sogar Drittligist FSV Zwickau im Hafenstadion unterging. Inter warf beim 2:1-Pokalsieg einen Topfavoriten auf den Cup aus dem Wettbewerb und zog ins Viertelfinale ein.

Plauener als Sieger der Herzen

"Wir sind deshalb sehr oft Außenseiter, weil wir uns mit unserer Mini-Mannschaft im Abstiegskampf befinden", betont VFC-Cheftrainer Falk Schindler. Der hatte zuletzt vor 1.447 Zuschauern seit langer Zeit wieder eine Niederlage miterleben müssen. Nach dem 0:1 gegen den Regionalliga-Zweiten Lok Leipzig aber durften sich die Plauener als "Sieger der Herzen" fühlen, weil der Underdog mit nur 13 einsatzfähigen Feldspielern antreten konnte und zudem fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen akzeptieren musste.

Noch viermal quälen bis zur Winterpause

"Vielleicht entspannt sich bis Sonntag der personelle Druck ein wenig. Aber große Sprünge können wir nicht machen", kündigt Falk Schindler an. Beim VFC lautet die Devise: Noch viermal quälen, dann ist Winterpause. Erst ganz am Schluss hört man ihn dann, den entscheidenden Satz: "Wir wollen natürlich wie jede Woche das Möglichste rausholen und am besten gewinnen, wenngleich Leipzig sicher die besseren Karten hat." Anstoß ist am Sonntag, 13.30 Uhr.

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