"Die schöne Galathée" erwacht in Plauen

Theater Vorstellung der Operette von Franz von Suppé

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Als Galathée stritt Julia Ebert auf, als Pygmalion John Pumphrey. Foto: Theater Plauen-Zwickau / Peter Awtukowitsch

Plauen. Berührende Melodien, spritzige Ensembles und eine gewitzte Handlung sind ein Garant für einen amüsanten Abend. Diese Voraussetzungen sind in der Operette in einem Akt "Die schöne Galathée" von Franz von Suppé. In der Fassung für Flöte, Fagott und Klavier kann sich das Publikum am 30. September in einer Aufführung des Theaters Plauen-Zwickau, um 19.30 Uhr, im Theater in der Mühle davon überzeugen.

Mydas schickt seinen Diener

Franz von Suppé schuf mit diesem Operetten-Einakter ein Kleinod des unterhaltsamen Musiktheaters. Im Stück liebt der begnadete Bildhauer Pygmalion seine von ihm geschaffene Statue der Nymphe Galathée so sehr, dass sie für ihn unverkäuflich ist und niemand sie zu Gesicht bekommen darf. Allerdings hat der Kunstmäzen Mydas von der Schönheit der Statue gehört und besticht Pygmalions Diener Ganymed, um sich selbst davon zu überzeugen, bevor er sie kauft.

Venus wird zur Hilfe gerufen

Doch Pygmalion jagt den Kunstsammler zur Tür hinaus und fleht die Göttin Venus an, sie möge seiner Statue Leben einhauchen. Sein Wunsch wird alsbald erfüllt und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Kaum erwacht Galathèe zum Leben, erklärt ihr Pygmalion seine Liebe.

Aber Galathée betört nicht nur Pygmalion, sondern auch Ganymed und Mydas. Pygmalion bittet daraufhin wütend Venus nochmals um Hilfe, sie solle die Metamorphose rückgängig machen.

Nataliia Ulasevych als "Galathée"

Die Spieldauer beträgt ohne Pause zirka 105 Minuten. Die Rolle des Pygmalion spielt John Pumphrey, als Ganymed ist Johanna Brault zu erleben. Als Mydas begrüßt das Publikum Marcus Sandmann. Nataliia Ulasevych spielt die Galathée. Das Stück ist für Besucher ab 12 Jahre geeignet.