Die Spitzenprinzessin hat ihm verziehen

Episode Maria Nenner und Christoph Märtner treffen sich nach Ewigkeiten wieder

Plauen. 

Spitzenprinzessin Maria Nenner (23) und der ehemalige Bundesliga-Handballer Christoph Märtner (20) haben sich ewig nicht gesehen. "Dabei hatten wir doch als Kinder zusammen gespielt", verriet Maria jetzt dem BLICK-Reporter. Der nutzte zur Auslosung des Sachsenpokals die einmalige Chance, die beiden Plauener gemeinsam abzulichten. Diesmal vertrug sich das ungleiche Paar prima. "Früher war das nicht so", lachte Maria nach dem Anwurf, während Christoph Märtner gleich in der ersten Halbzeit für den SV 04 Oberlosa zehn Tore warf. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Leipzig/Delitzsch II (38:20) hatte Verbandsliga-Kreisläufer Märtner selbstredend kein Auge für die Schönheit am Spielfeldrand. Und Maria erinnerte sich: "Der Christoph war früher schon so besessen. Der hat mich im Training pausenlos umgerannt." Die Studentin fügt aber zugleich hinzu: "Ich habe wirklich gruselig gespielt. Dass sich ein Junge darüber aufregt, kann ich verstehen", lacht Maria heute. Obwohl die amtierende Spitzenprinzessin einst mit Silke Bauer in der Friedensschule sogar eine richtige Erstliga-Handballerin (Sachsenring Zwickau) als Sportlehrerin hatte, war für sie nach vier Jahren Schluss. "Ich wechselte vereinsintern zu den Hupfdohlen", kehrt bei Maria mit den Erinnerungen auch der unglaubliche Spaß von früher zurück. Die scherzhaft als "Hupfdohlen" bezeichneten Aerobic-Frauen vom SV 04 Oberlosa erreichten immerhin mehrfach das Bundesfinale. Die sind also klasse. Und Christoph Märtner? Der ging seinen Weg über den großen SC Magdeburg (Nachwuchs) bis in die 2. Bundesliga zum VfL Bad Schwartau. Jetzt hat sich der Student für die berufliche Laufbahn entschieden. Er spielt wieder zu Hause.