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Die Trockenheit hält weiter an

Verbot Wasserentnahme wird eingeschränkt - Versorgung der Bevölkerung ungefährdet

Plauen. 

Plauen. Die Trockenheit hält weiter an. Jetzt ziehen die Behörden die Reißleine. Denn die niedrigen Wasserstände in den vogtländischen Gewässern können nach derzeitigen Wetterprognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen werden. Das Landratsamt des Vogtlandkreises hat deshalb am Donnerstagmittag eine Bekanntmachung des Vogtlandkreises veröffentlicht. Sie ist über die Startseite im Internet (www.vogtlandkreis.de) erreichbar. Kernaussage ist Folgende: "Der Vogtlandkreis hat entschieden, dass Eigentümern und Anliegern bis auf Widerruf die Wasserentnahme an oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtungen untersagt wird." Der Erlass trat am Freitag (3. August) in Kraft.

Nicht betroffen sind Wasserentnahmen, für die eine wasserrechtliche Erlaubnis vorliegt. Das Schöpfen mit Handgefäßen im Rahmen des Gemeingebrauches ist weiterhin zulässig. Auf die Wasserversorgung der Bevölkerung hat die derzeitige Trockenheit keine Auswirkung. Der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV) hat nach eigenen Angaben keine Probleme mit der Wasserlieferung an die Kunden. "Die Mengenverbräuche liegen derzeit 30 Prozent über den Durchschnittswerten. Dank gut gefüllter Trinkwasser-Talsperren in Dröda, Mudenberg, Werda, Carlsfeld und Eibenstock) steht ausreichend Wasser zur Verfügung", teilen Geschäftsführer Henning Scharch und Rohrnetzmeister Jürgen Hadel (Öffentlichkeitsarbeit) mit. Die Vogtländer verbrauchen derzeit 34.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag.



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