Düstere Zeiten für den VFC Plauen

Fußball Finanzielles Minus von 100.000 Euro zu befürchten

duestere-zeiten-fuer-den-vfc-plauen
VFC-Präsidentin Dagmar Baumgärtel. Foto: Karsten Repert

Plauen. Der VFC Plauen kommt einfach nicht zur Ruhe. In dieser Woche wird der Fußball-Oberligist ein Konzept vorlegen, wie das aktuelle Etat-Loch gestopft werden kann.

Demnach hat der Oberliga-Kader bereits zugestimmt, bis zum Saisonende für weniger Geld zu spielen. Das bestätigte auch VFC-Präsidentin Dagmar Baumgärtel. Würde der Verein jetzt nicht reagieren, käme es bis Juni 2018 zu einem Fehlbetrag von über 100.000 Euro.

Bleiben sie in der Liga?

"Ebenso sind Gerüchte richtig, wonach es Überlegungen gibt, die zweite Männermannschaft aus der Sachsenliga zurückzuziehen. Falsch ist, dass dieser mögliche Rückzug bereits beschlossene Sache ist", betont die Vereinsvorsitzende. Sie wird am morgigen Mittwochnachmittag öffentlich genau Stellung beziehen.

Bekannt wurde auch, dass der zweiten Männermannschaft erneut wegen Schiedsrichter-Unterbestand Punkte abzogen werden. Hinsichtlich der bevorstehenden Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl (25. Oktober) hoffen die VFC-Mitglieder, dass es der Verein abermals schafft, auch die aktuelle Krise zu überstehen.

Unterbesetzung im Funktionärsbereich

Der Aderlass im Funktionärsbereich ist enorm. Nach dem berufsbedingten Abgang von Vereins-Vize Dr. Mario Werrmann steht nun auch Vorstandsmitglied Eric Holtschke derzeit nicht zur Verfügung.

"Ich trete in diesen Tagen eine neue Arbeit an und bin in den kommenden Monaten in Baden-Württemberg tätig", teilt Eric Holtschke mit. Wegen zusätzlicher beruflicher Belastungen bleibt Vorstandsmitglied Michael Hauffe derzeit ebenso kaum Zeit für sein Ehrenamt beim VFC.