Ehrenamtler erklären Wunder vom Göltzschtal

Tourismus Info-Punkt ab Gründonnnerstag besetzt

Netzschkau. 

Netzschkau. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Info-Punkt an der Göltzschtalbrücke bereiten sich auf die Saison vor. Ab 18. April bis voraussichtlich Ende Oktober ist täglich jemand von 11 bis 15 Uhr vor Ort, weiß Christa Trommer. Die Vorsitzende vom Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" ist am Osterwochenende selbst vor Ort. Im Vorfeld lud sie ihre Mitstreiter zur Mitgliederversammlung ins Café Daheim nach Rotschau ein.

Ehrenamtler ziehen Bilanz

In ihrem Rechenschaftsbericht blickte sie auf das zurückliegende Jahr und zog Bilanz. Demnach wurden 18.000 Beratungen am Fuße der weltgrößten Ziegelsteinbrücke registriert. "Wir waren diesmal leider nur fünf Monate am Info-Punkt präsent." Krankheitsbedingt musste das Info-Häuschen vier Wochen geschlossen bleiben. "Trotzdem waren wir über zwölf Monate an fünf Tagen in der Woche tätig", blickte die Vereins-Chefin zurück.

Führungen rund um die Geschichte der Brücke geplant

An der Brücke, übers Büro im Reichenbacher Neuberinhaus oder übers Handy seien 370 Anfragen beantwortet worden. Außerdem stehen 160 Führungen - darunter jede Menge Busse - zu Buche. Nun hoffen alle, dass sich dieser positive Trend fortsetzt. Nach der Premiere im Vorjahr bieten die ehrenamtlichen Touristiker täglich um 14 Uhr eine Führung rund um die Geschichte des Brückenbaus an. "Das machen wir ohne Mindestteilnehmerzahl." Teilnehmer ab zehn Jahre zahlen lediglich zwei Euro. Wer Lust hat, die Mitarbeiter am Info-Punkt ehrenamtlich zu unterstützen, könne sich jederzeit beim Verein unter der Telefonnummer 0172 27 16 152 melden.