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Ehrungen zum Feuerwehrball

Engagement Dank an Reuther Florianjünger

Ehrungen und Beförderungen sowie das Feuerwehrjahr 2013 standen im Mittelpunkt des Feuerwehrballes in Reuth. Der Dank an die von den Kameraden geleistete Arbeit war spürbar. Auch dass man froh ist, eine Jugendfeuerwehr zu haben. Aber es gab auch kritische Worte.

2647 Ausbildungsstunden wurden 2013 von den Kameraden der Gemeindefeuerwehr, zu welcher die einzelnen Ortswehren gehören, geleistet. Günther Greif, der Gemeindewehrleiter, hob in punkto Ausbildung die Mißlareuther Truppe unter Leitung von Steffen Oheim hervor und machte deutlich, dass man dringend ausgebildete Kameraden brauche. "Ansonsten sehe ich die Einsatzbereitschaft gefährdet. Es ist fünf vor zwölf", appellierte der Wehrleiter. Und: "In Bezug auf die digitale Funktechnik hat sich leider 2013 nichts bewegt. Dresden, wir warten - schon sieben Jahre."

286 Einsatzstunden kamen 2013 zusammen, zu fünf Sturmschäden, einem Schienenfahrzeug- und einem Straßenverkehrsunfall sowie einem Gasunfall mussten die Florianjünger ausrücken. Und: "Im Juni stand uns an der Unterführung das Wasser zweimal fast bis zum Hals", so Greif. Die Jugend-FFW hatte 195 Ausbildungsstunden mit dem Team um Falk Scherf geleistet. Dass die Zusammenarbeit der Wehren in der Gemeinde noch besser werden müsse, meinte Hardy Baumann von der Reuther Ortswehr. "Personell sind wir mit den 73 aktiven Kameraden in der Gemeindewehr gut aufgestellt." Aber es sei schwierig, wochentags eine Einsatzgruppe aufzustellen.