• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Ein Erfolg, der nicht erkauft ist

Jugendarbeit Jeder freieEuro für Nachwuchs

Plauen. 

Sponsoren muss man bei Laune halten. Damit der Verein immer Geld zur Verfügung hat. Bier, Sekt und Schnittchen sucht man in der Ostvorstadt jedoch vergeblich. Obwohl Wacker pro Jahr 13.000 Euro in die Jugendarbeit steckt. Wacker-Vorstand René Jahn begründet diesen Umstand perGegenfrage: "Muss ich mich als Ehrenamtlicher zum Diener machen, damit ich unseren Sportlern einen Ball oder Trikots kaufen kann?" Viel mehr sieht der 1. FC Wacker seine Sponsoren als wirkliche Partner. Centermanager Holger Kappei vom Elster-Park: "Als ich vom Jugendprojekt zum ersten Mal gehört habe, da hat Wacker ganz, ganz unten gespielt. Und trotzdem war es eine Freude, diese vielen fleißigen Funktionäre zu erleben und hier mit anzupacken." Auch Jürgen Bauer stieß als Sponsor während des Wacker-Tiefpunktes zum Verein. Der Mann steht seit drei Jahren bei fast jedem Spiel direkt neben Trainer Jens Ludewig. Warum? "Weil ich die Jugendarbeit dieses Vereins lieben gelernt habe. Wenn auf dem Platz durch die Bank nur Eigengewächse stehen, dann fühlst du dich einfach auch verantwortlich für deine Leute." Nach dem dritten Aufstieg in Folge freut sich Jürgen Bauer auf die kommende Saison: "Wir sind auf alle Dörfer gefahren. Und dieser steinige Weg hat jedem von uns gut getan. Jetzt fahren wir als Außenseiter in die Städte. Und das wird für uns alle ein Erlebnis." Dass die Wackeraner von nun an als Außenseiter gegen den Abstieg spielen, jedem im Verein ist das klar. IHK-Regional-Geschäftsführer Michael Barth sagt dazu: "Dieser Verein hat seinen Erfolg nicht erkauft, sondern knallhart erarbeitet. Wir steigen als Partner auch wieder mit ab, wenn das so wäre. Aber wir glauben an unsere Jungs!" kare



Prospekte