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Ein Hauch von Andalusien weht durch Leubnitz

Kunst Hobbymalerin Dorotea Fulde-Benke zeigt Bilder im Schloss

Leubnitz. 

Leubnitz. Farben- und lebensfrohe Bilder, die Andalusien in den schönsten Facetten zeigen, sind im Leubnitzer Schloss zu sehen. Was die Hobbymalerin Dorotea Fulde-Benke im Süden am besten gefällt? "Die Natürlichkeit der Menschen und die Nähe zur Natur. Ein Sonnentyp bin ich nicht." Sie habe da, wo sie lebt, das Meer vor und die Berge hinter sich. Die Natur ist es auch, die die gebürtige Münchnerin, die gerne in der vogtländischen und oberfränkischen Region weilt, weil sie hier Familie hat, auf ihren Bildern festhält.

Keine Malerei-Ausbildung

Vor allem Pinien finden sich genauso oft wie auch Melonen, gemalt als Aquarell oder in Ölkreide. "Melonen werden in Spanien gerade geerntet." Es sei nicht so, dass sie die besonders gerne esse, sondern es sind die Früchte, die sie faszinieren. Wenn sie auf den Feldern wachsen und geerntet werden: "In Handarbeit, ohne den Krach von Maschinen." Die jungen Leute, oft bunt gekleidet, tragen sie in Rucksäcken zur Sammelstelle.

Auch Pinien finden sich oft auf ihren Bildern. "Wenn man drunter sitzt und zum Himmel hoch guckt, sieht man ganz viele Grüntöne. Ich liebe Pinien absolut." Diese hat sie auf ihren Werken festgehalten.

Wie es die Malerin vor 46 Jahren nach Spanien verschlagen hatte? "Die Liebe", sagt sie spontan. "Ich war 1972 bei den Olympischen Sommerspielen in München als Fremdsprachensekretärin tätig." Vorher wolle die damals junge Frau in Spanien ihre Spanischkenntnisse noch vertiefen. Da schlug die Liebe zu. Nach Olympia ging sie zurück nach Spanien, heiratete und blieb. In der Malerei hat sie keine Ausbildung. "Einige Monate hatte ich in Madrid bei einem Maler Unterricht genommen." Malte sie vorher eher klein, sind ihre Bilder mit der Zeit größer geworden. "Dafür nehme ich mir die Zeit."



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