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Ein Kampf um die Wirtschaft in Dresden

Bildung Neuer Studiengang an Berufsakademie

Plauen. 

Frank Heidan (CDU) hat in den vergangenen Jahren einiges an Kritik einstecken müssen. Gegen den Verlust der Kreisfreiheit hätte der Landtagsabgeordnete energischer kämpfen sollen. Diese Ansicht hört man von den Plauenern immer wieder. Ob es Sinn ergeben hätte? Wer weiß. Auf jeden Fall hat Heidan mit vielen anderen Visionären auch bewiesen, dass man etwas eigentlich Unmögliches doch hinbekommen kann. Als Gründungsmitglied und heutiger Vorsitzender des Initiativkreises der Berufsakademie Plauen kann Heidan sagen: "Wir sind der siebente Studienstandort in Sachsen. Und wir haben jetzt wirklich eine Chance."

Noch vor acht Jahren bestritt man in der Staatskanzlei in Dresden vehement, dass die kleine, universitäre Keimzelle im Vogtland ungewollt ist. Der BLICK hatte seinerzeit einigen Ärger wegen derartiger Veröffentlichungen. Frank Heidan räumt heute ein: "Uns hat man damals wirklich nicht gewollt. Aber wir haben uns durchgekämpft." Vorgestern verkündete Dr. Edgar Strauch: "Ich leite den neuen Studiengang Physician Assistant. Und ich erlebe hier, dass Plauen einer der innovativsten Standorte in der Bundesrepublik ist." Dass die aktuell 320 Studenten in Plauen überregional kaum der Rede wert sind, jeder weiß das. Doch inzwischen haben sich viele Ansichten verändert. Und die Wirtschaft im Vogtland steht vermutlich geschlossen zu ihrer Staatlichen Studienakademie. "Weil von der BA in Plauen wirklich erstklassige Leute kommen", hat GETT-Geschäftsführer Tino Pietzsch an Praxisbeispielen erfahren. Der BLICK berichtet weiter. Internetinfo: www.ba-plauen.de kare



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