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Ein Landstrich mit Sport im Blut

Sport Vogtland mausert sich zu großartiger Sportregion

Einst kamen hier aus dem Vogtland echte Weltmeister und Olympiasieger. Matthias Buse, Klaus Ostwald, Cornelia Enders, Angelika Bahmann, Björn Kircheisen und viele mehr legten in ihren Sportarten Ehre für Deutschland und das Vogtland ein. Topografisch und klimatisch bedingt schauen die weitaus meisten Zeitgenossen vor allem im Winter genau hin, wenn hochkarätige Skisprung- oder Nordische Kombinations-Veranstaltungen des VSC Klingenthal in der hochmodernen Vogtland-Arena stattfinden. Hier findet aber eben auch der Sportnachwuchs seine hervorragenden Trainingsmöglichkeiten, was für die Zukunft keinen Abbruch der Reihe an sportlichen Hochkarätern "Made in Vogtland" erwarten lässt. Die nächste Generation der Weltcup-Starter steht hier längst in den Startlöchern.

Auch Randsportarten werden bedient

Ebenfalls auf absolutem Weltniveau bewegt sich eine derzeit noch nicht olympische Sportart, die vor allem in Plauen immer wieder für Furore sorgt: Das Flossenschwimmen. Beim TC Nemo Plauen wird getaucht und geschwommen - mit größten Erfolgen. Christian Höra machte einst den Anfang und in seinem Windschatten entwickelten sich mit Malte Striegler, Max Poschart und weiteren mittlerweile in der Szene als Stars gefeierten Flossenschwimmern Sportler auf Weltniveau. Man hoffe auf die olympische Anerkennung, heißt es immer wieder.

Ebenfalls im Wasser tummelt man sich beim einzigen aktuellen Erstligisten, den man im Vogtland aufweisen kann - den Wasserball-Herren des SVV Plauen. Bis zu 800 Besucher wollten in der Vergangenheit die tapferen Recken sehen und machten das Plauener Stadtbad zu einem Tollhaus. Ebenso lautstark geht es mittlerweile auch in zwei Sporthallen Plauens zu. Hier sind gleich zwei Handball-Viertligisten am Start - mit dem SV 04 Oberlosa und dem HC Einheit Plauen. Volle Hallen und großartiger Sport zeigen, wie handballbegeistert die Fans der Spitzenstadt sind.

Fußball-Regionalliga in Auerbach

Etwas nachgelassen hat dagegen zuletzt das Interesse am VFC Plauen, der durch Jahre des Missmanagements und sportlicher Misserfolge ein massives Imageproblem entwickelte. Nach einer Insolvenz des Vereines und einem kompletten Neuanfang versucht man sich nun in der Oberliga zu konsolidieren und in der Zukunft wieder an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen.

Fußballerisch eine Klasse besser steht der VfB Auerbach da. Wirtschaftlich solide aufgestellt, konnte man vermeiden als "Skandalnudel" abgestempelt zu werden. Im schmucken VfB-Stadion wird nach wie vor Regionalliga gespielt. Man kann sich mit großartigen Teams und klangvollen Namen wie Lok Leipzig, dem Chemnitzer FC oder auch dem BFC Dynamo messen. (e-pr)

Dieser Artikel ist in der Sonderzeitung "Jubiläum: 10 Jahre neuer Vogtlandkreis" erschienen.



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