Ein-Mann- Komödie fasziniert

Theater Bühne frei für Solokünstler

"Ich wollte ja sowieso nicht aufstehen". So heißt die Ein-Mann-Komödie von und mit Stephan Tacke-Unterberg, die am Sonntag, 8. November, um 16 Uhr, in der Vogtlandhalle Greiz (Studiobühne) zu erleben ist.

Hauptperson ist ein sympathischer junger Mann, der alles auf sich zukommen lässt und immer locker ist. Er hat praktisch gesehen zwei linke Hände (was man ihm gerne verzeiht). Aufgrund nachbarschaftlicher Diskussionen und einem Beziehungskonflikt vergisst er am frühen Morgen die Zeit und verspätet sich mitten in der Inventur, kommt zu spät ins Büro, um wichtige Terminsachen zu erledigen. Und damit beginnt das Chaos, es passiert ein Malheur nach dem anderen. Wie ein Dominostein, der dann einen nach dem anderen umwirft. Dadurch hat man mit dem jungen Mann einfach nur Mitleid in der Art, wie ihm ganz geballt im Alltag die unglaublichsten Dinge passieren, die aber jeder kennt. Egal ob die morgendliche Müdigkeit, Stau, Eile, egal ob ein Braten anbrennt, ein Wasserrohr, das man beim Bohren trifft oder ein Hundehaufen, in den man tritt und noch vieles mehr. All dies wird mit Action und Slapstick ausgespielt, weil es sich aus der Handlung jeweils ergibt. So bleibt die Hauptperson ständig bemüht Katastrophen zu verhindern bzw. aufzuhalten.