Ein Prost auf die Braukunst!

Freizeit Sonderausstellung in Rodewisch wird eröffnet

Rodewisch. 

Rodewisch. "Hopfen und Malz, Gott erhalt's." Diesen Trinkspruch haben wohl die meisten Wirtshausbesucher schon einmal gehört. Rund ums Bier und die Brauereien der Region dreht sich eine Sonderausstellung im Museum auf der Rodewischer "Insel". Am Samstag, den 14. Juli, um 14 Uhr wird die Schau offiziell eröffnet.

"Die ersten 100 Besucher dürfen sich auf eine kleine Überraschung freuen", machte Rathausmitarbeiterin Martina Anders im Vorfeld Appetit. Bei einem Rundgang gibt es einiges zu entdecken. Gäste können in die Geschichte der Brauereien in Treuen, Wernesgrün und Rodewisch eintauchen. Zu den Leihgaben gehören Malzkarren, Hefescheffel und verschiedene Fässer. In den Vitrinen werden unter anderem Werbeschilder, Gläser und Krüge in Szene gesetzt. Außerdem wird eine DVD zum Thema abgespielt.

Ideen zur Zukunft des Gebäudes sind jederzeit willkommen

Ohne Arndt Blechschmidt - er ist Inhaber der Treuener Privatbrauerei - und Bernd Schmidt, dem ehemaligen Geschäftsführer der Wernesgrüner Brauerei, wäre die Ausstellung nicht zustande gekommen. "Wir haben das schon lange gemeinsam vorbereitet", verriet Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger. Was die Zukunft des Museums betrifft, sei noch vieles im Fluss. Ziel ist eine grundhafte Sanierung des Gebäudes.

Geht es nach der Rathaus-Chefin, wird es in nächster Zeit immer wieder mal eine Sonderausstellung geben. An der traditionellen Weihnachtsausstellung wolle man in jedem Fall festhalten. "Wir hoffen auf die Mithilfe der Bürger." Ideen seien jederzeit willkommen. Die aktuelle Schau ist noch bis Ende September jeweils am Samstag und Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Gruppen können sich auch außerhalb dieser Zeiten im Rodewischer Rathaus anmelden.