Ein Spaziergang durch die Greizer Geschichte

Veranstaltung Greiz lädt zur Schlossbesichtigung ein

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Das obere Schloss im Abendschein. Foto: Simone Zeh  Foto: Simone Zeh

Greiz. Wie wäre es mit einem Spaziergang, um die Geschichte von Greiz zu entdecken? Wandeln auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses in Greiz kann man dabei am Samstag um 14 Uhr. Am Schlossbrunnen ist das reine "Greizer Brunnenwasser" zu verkosten, der Fürstliche Marstall und das Gefängnis sind zu besichtigen. Und wo die legendäre Zenta-Eiche steht, soll einst das Lieblingspferd von Heinrich VI. begraben worden sein.

Als Höhepunkt eines jeden Rundganges kann man den Schlossturm besteigen und den Ausblick auf die Stadt Greiz genießen. Treffpunkt ist am Oberen Schloss (im Torhaus). Wer will, kann danach noch das Schlossinnere erkunden. Die Tourist-Info (Tel. 03661/ 689815) steht für Fragen bereit und lädt zur Führung ein. Die Dauerausstellung heißt "Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie".

Als Besonderheit des Museums gilt die romanische Doppelkapelle aus dem 12. Jahrhundert. Im unteren Schloss, welches im 16. Jahrhundert erbaut und nach dem großen Stadtbrand 1802 im spätklassizistischen Stil neu errichtet wurde, ist die Fortsetzung der Ausstellung zu sehen.