Ein Vereins-Europameister kommt diesen Samstag nach Plauen

Der SV 04 Oberlosa empfängt den HC Empor Rostock

Plauen

Wenn die Plauener Drittliga-Handballer am Samstagabend um 19 Uhr ihr zweites Heimspiel der noch jungen Saison bestreiten, ist in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle ein ganz großer Name zu Gast. Mit dem HC Empor Rostock gibt kein geringerer als der elffache DDR-Meister und ehemalige Vereins-Europameister seine Visitenkarte in der Spitzenstadt ab. Für den im Sommer nach Plauen gewechselten Roman Becvar ist die Partie gegen die Hansestädter etwas Besonderes. „Rostock war meine erste Station im Ausland. Als ganz junger Kerl bin ich damals von Pilsen nach Rostock in die zweite Bundesliga gegangen“, erklärt der Spielmacher.

Gelingt die nächste Sensation?

Die Rückkehr in die zweite Bundesliga ist auch das erklärte Saisonziel des HC Empor. Nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde in der letzten Saison, holten die Rostocker mit dem Dänen Michael Jacobsen den bisherigen Co-Trainer der Rhein-Neckar Löwen als verantwortlichen Coach an die Küste. Bislang bestritten die Rostocker nur eine Partie und gewannen beim Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek klar mit 34:27. Das zweite Spiel von Empor bei der U23 des SC DHfK Leipzig wurde in den Januar verlegt. Für die Plauener ist das Match gegen den HC Empor Rostock das zweite Heimspiel gegen einen Aufstiegsfavoriten. „Gegen Hildesheim sind wir als ebenso krasser Außenseiter ins Spiel gegangen wie auch jetzt gegen die Rostocker Profis. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um für die nächste Sensation zu sorgen“, wirft der Plauener Trainer Ladislav Brykner die Flinte keineswegs vorab ins Korn. Oberlosa hatte Hildesheim mit 28:26 bezwungen.

Großer Andrang erhofft

In die gleiche Kerbe schlägt Flügelflitzer Sebastian Naumann. „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir es jedem Team so schwer wie möglich machen, die Punkte aus der Kurt-Helbig-Halle zu entführen“. Personell wird sich bei den Schwarz-Gelben im Vergleich zur Vorwoche nichts ändern. Weiterhin fallen Nico Schneider und Petar Puljic verletzungsbedingt aus. Team und Verantwortliche hoffen auf eine prall gefüllte Halle und eine ähnlich grandiose Stimmung wie beim ersten Heimspiel.

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