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Sachsen

Einbruchserie im Vogtland aufgedeckt

Blaulicht 33-Jähriger gesteht und landet in JVA

Vogtland. 

Vogtland. Ermittlern des Kriminaldienstes im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal ist es gelungen, einen Tatverdächtigen für insgesamt über 80 Einbrüche zu ermitteln. Dem 33-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, zwischen August 2017 und Juni 2020 in über 80 Gebäude im Vogtland eingebrochen zu sein - insbesondere in Rodewisch und Auerbach, aber auch in Treuen, Falkenstein, Steinberg, Lengenfeld, Ellefeld, Neustadt und Pöhl. Bei den Einbrüchen entstand ein Gesamtschaden in sechsstelliger Höhe.

Der 33-Jährige gilt beispielsweise bei folgenden Einbrüchen aus der jüngsten Vergangenheit als tatverdächtig:

- Einbrüche in Tierarztpraxis und Kindergarten in Treuen in der Nacht zum 3. Juni 2020 (siehe Medieninformation Nr. 325/2020), bei denen ein vierstelliger Bargeldbetrag gestohlen wurde

- Einbrüche in eine Kindertagesstätte, eine Werkstatt und eine Firma Mitte April 2020 in Ellefeld mit rund 8.500 Euro Sachschaden

- Einbrüche in zwei Fachmärkte in Treuen, OT Schreiersgrün am 15. März 2020, bei denen 8.000 Euro Sachschaden entstanden war

- Weiterhin betroffen waren unter anderem mehrere Firmen im Gewerbegebiet in Auerbach (OT Rebesgrün), drei weitere Kindertagesstätten in Rodewisch und Lengenfeld sowie Sportlerheime in Auerbach (OT Rebesgrün), Treuen (OT Pfaffengrün), Falkenstein und Neustadt.

Die Ermittler des Kriminaldienstes im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal waren dem 33-Jährigen unter anderem durch die Auswertung von kriminaltechnischen Untersuchungen und Zeugenhinweisen auf die Spur gekommen. Kurz bevor der Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde, erschien der Tatverdächtige am frühen Samstagmorgen im Polizeirevier in Auerbach und gestand, dass er mehrere Einbrüche begangen habe. Unter anderem berichtete er, kurz zuvor in derselben Nacht in zwei Geschäfte an der Robert-Schumann-Straße in Ellefeld sowie an der Beethovenstraße in Auerbach eingebrochen zu sein. Dort hatte der Tatverdächtige Bargeld gestohlen und rund 7.000 Euro Sachschaden hinterlassen.

Im Revier fanden die Beamten einen vierstelligen Bargeldbetrag beim 33-Jährigen und beschlagnahmten das Geld. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und führten ihn am Samstag einem Ermittlungsrichter vor. Dieser erließ einen Haftbefehl, sodass der Deutsche anschließend in eine JVA gebracht wurde.