Einkaufsmeile seit 1670 etwas ganz Besonderes

Stresemannstrasse Gewerbetreibende empfehlen sich der verehrten Kundschaft

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Die Stresemannstraße in Plauen ist nach wie vor ein Anlaufpunkt für die Kundschaft. Foto: Karsten Repert/Archiv

Plauen. Die Stresemannstraße in Plauen hat vielleicht ihren einstigen Status einer Königsallee verloren. Der unverwechselbare Charme aber, mit dem sich die ehemalige Fürstenstraße heute präsentiert, den haben die erhalten, die hier leben und arbeiten: Die Gewerbetreibenden und die Anwohner.

Ihre wohl schwierigste Phase hat die Stresemannstraße gerade erst hinter sich: Mit dem Fall der Mauer und den vielen neuen Einkaufsmöglichkeiten sahen die Pessimisten schon das Ende dieses Kundenmagneten voraus. Doch die exklusive Vielfalt und die Inhabergeführten Geschäfte haben sich durchgesetzt.

Stresemannstraße als Anlaufpunkt

Im Jahr 1670 weilte einst Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz des Öfteren in Plauen. Weil er das 1548 niedergebrannte Schloss auf dem heutigen Amtsberg neu errichten ließ. Zum Andenken an ihn benannte man den Fürstenweg, der später zur Fürstenstraße wurde. In der Gegenwart hat sich die später zur Stresemannstraße umbenannte Einkaufsmeile mit ihren Hausnummern 1 bis 92 im rauen Alltag behauptet.

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