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Vogtland

Einweihung des Erweiterungsbaus des Evangelischen Schulzentrums Schöneck

Bildung "Der Bau kann jetzt mit Leben gefüllt werden"

Schöneck. 

Schöneck. "Neues Leben, neue Zukunft, neue Kraft", erklang es in dem Lied des Schulchores, mit welchem die feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Chor des Evangelischen Schulzentrums Schöneck begann. "Wir sind glücklich", sagte Schulleiter Markus Kugler. Groß seien die Freude und Dankbarkeit. Jetzt gibt es genügend Klassenzimmer, neue Fachkabinette, Kunstraum, Musikzimmer, Fitness-, Pausen- und Andachstraum und eine stylische Aula.

"Der Bau kann jetzt mit Leben gefüllt werden", sagte Nicol Georgi vom Obervogtland Verein für Innere Mission Marienstift e.V., dem Träger der Schule. "Das eigentliche Leuchten bringen die Menschen in einem Haus."

"Zu uns sollen alle Kinder kommen können"

Dankbarkeit kam zur Feierstunde immer wieder zum Ausdruck. "Wir konnten mitverfolgen, wie aus dem Betonplatz ein neuer Anbau wurde", sagte Laura Morgner, die für alle Schüler sprach. Mit moderner Technik, schönen Räumlichkeiten und einer guten Atmosphäre. "Der größte Dank geht an unseren Gott, der alles in der Hand hat." Es waren Worte, die man sonst nicht unbedingt öffentlich von jungen Leuten hört, in Schöneck schon. Hier in der Bildungseinrichtung werden auch Werte vermittelt wie Achtung, Echtheit und damit Offenheit und Ehrlichkeit, Verantwortung für sein Reden und Tun sowie Zutrauen, seine Gaben einzusetzen, einander zu vertrauen, Herausforderungen zu meistern. Weil diese Werte offenbar vielen Eltern und Kindern wichtig sind, die Schülerzahl wuchs, man im Jahr 2015 die erste dreizügige Klasse 5 hatte, kam die Idee eines Anbaues. Man wollte nicht Schüler auswählen müssen, so Nicol Georgi. "Zu uns sollen alle Kinder kommen können." Jetzt ist Platz für dreizügige Klassen und das Berufliche Gymnasium.

Von Aufbruchstimmung und einem Signal an die junge Generation sprach Isa Suplie, Bürgermeisterin in Schöneck. Landrat Rolf Keil meinte, dass der Anbau ohne Unterstützung vom Land nicht realisierbar gewesen wäre. Pfarrer Andreas Türpe segnete das Haus, und draußen wurde eine Kastanie gepflanzt.



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