Elektromobilisten sammeln Geld für krebskranke Kinder

Umweltschutz Spendenübergabe unter einer Brücke

Plauen. 

Plauen. Es geht auf dieser Welt um viel mehr, als nur um die Ökobilanz. Denn dass die 7. eMot-Rallye mit 62 Elektrofahrzeugen letzten Monat einen Teilnehmerrekord verzeichnen durfte, ist das Eine. Viel wichtiger scheint jedoch, dass die 120 Teilnehmer etwas für die Welt tun. Und das wurde in dieser Woche abermals deutlich. Denn die Stromautopioniere haben an die Kinderkrebsstiftung Vogtland 623 Euro übergeben.

Zum 7. E-Mobil-Treffen kam das Geld zusammen

Das Geld nahm Ursula Wiemann entgegen. Sie versprach: "Jeder Euro kommt den Kindern und ihren Angehörigen zu Gute." Die Summe kam aus den Teilnahmegebühren und Spenden der angemeldeten Teilnehmer zum 7. E-Mobil-Treffen im Vogtland zustande. Andrea Müller betont: "Da die Treffen von uns rein privat organisiert werden und wir nicht kommerziell arbeiten, spenden wir die gesamten Gelder nach Unkostendeckung an Vereine oder andere Institutionen."

Die Stiftung zur Hilfe krebskranker Kinder im Sächsischen Vogtland erhält das Geld. "Denn es ist ganz wichtig, wie sich ein Krebspatient fühlt", sagen die Ärzte.

Übergabe unter Autobahnbrücke

Ein gutes Umfeld kann also zum Lebenselixier werden. "Aber um das herzustellen, braucht man Geld", weiß Tassilo Lenk. Vor 21 Jahren hat er angefangen, Geld einzusammeln. Als damaliger Landrat ging der Adorfer "betteln". Mit Erfolg: Aus den anfänglichen 15.000 D-Mark sind inzwischen unglaubliche 800.000 Euro geworden. Und dieses Stiftungskapital wächst immer weiter.

Die E-Auto-Aktivisten, Mandy Herold-Scholz, Tobias Herold, Ralf Sehling, Andrea und Frank Müller möchten sich an dieser Stelle "ganz herzlich bei den vogtländischen Stadtwerken Oelsnitz, Plauen und Reichenbach sowie dem Landratsamt Plauen für die Unterstützung bei der Organisation des diesjährigen Treffens bedanken". Die Spendenübergabe fand unter der Autobahnbrücke Pirk statt. Denn Brücken verbinden.