Elf Etagen laufen haben ein Ende

Rekord AWG nimmt nach sechs Wochen neuen Aufzug in Betrieb

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Freigabe! Der neue Fahrstuhl funktioniert perfekt. Claudia Jahn, Assistentin der AWG-Geschäftsführung, und der Technische Leiter Thomas Mehlhorn sind sehr zufrieden. Foto: Karsten Repert

Plauen. Was macht man in einem Elfgeschosser ohne Aufzug? Diese Frage stellten sich die Verantwortlichen in der AWG Wohnungsgenossenschaft Plauen vor einigen Wochen. Denn die Erneuerung des Fahrstuhls in der Dr.-Karl-Gelbke-Straße 2 war unumgänglich. Doch einen zweiten Aufzug gibt es in diesem 30 Meter hohen Haus nicht. 47 Wohnungen und 60 Mieter waren betroffen.

Thomas Mehlhorn stand als Leiter der Technik vor einer großen Herausforderung: "Normalerweise ist eine solche Baumaßnahme Routine und die Bewohner können in dieser Zeit den Aufzug des Nachbarhauses mit benutzen." Doch in diesem Gebäude in Plauen-Chrieschwitz ist die Mitnutzung eines Nachbaraufzuges nicht möglich, weil es keine Verbindung dorthin gibt.

Es gab nur eine Lösung: Tempo!

Um trotzdem einen neuen Fahrstuhl einbauen zu können, begannen die Verantwortlichen lange im Vorfeld schon mit den Planungen, um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten. Der neue Fahrstuhl (Gesamtkosten 80.000 Euro) musste sozusagen in Rekordbauzeit eingebaut werden.

"Alle Mieter wurden rechtzeitig informiert und alle bekamen die Möglichkeit, ihre Ängste und Sorgen wegen der eingeschränkten Erreichbarkeit ihrer Wohnungen an den Vermieter heranzutragen", teilen Carolin Wolf und Günter Schneider als Vorstände der AWG mit. Es wurden sogar Gästewohnungen als Ausweichmöglichkeit angeboten.

Nach sechs Wochen war es geschafft

Für die verbliebenen Mieter stellte man Stühle in jeder Etage ins Treppenhaus für Verschnaufpausen. Denn der Weg nach oben ist beschwerlich. Der ganze Aufwand hatte sich demnach gelohnt. Thomas Mehlhorn teilt mit: "Nach nur sechs Wochen Bauzeit war der neue Aufzug eingebaut und er funktioniert seither störungsfrei.

Der Aufzug bietet deutlich mehr Fahrkomfort, Sicherheit und eine größere Nutzfläche." Thomas Mehlhorn bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mietern für deren Verständnis und die Geduld. "Ohne die Mithilfe und die Bereitschaft unserer Mieter hätten wir die Erneuerung des Aufzuges nicht so unkompliziert realisieren können."



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