Entwarnung: Keine Bombe in Plauen

Blaulicht Am Samstag wird es keine Evakuierung geben

Plauen. 

Plauen. Entwarnung! In der Spitzenstadt war alle Aufregung umsonst. Die zwei Bombenverdachtsflächen in Plauen - eine an der Syra-, eine an der Bleichstraße - wurden am 17. Juli schrittweise freigelegt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte klar feststellen, dass es sich bei den bei Bauarbeiten gefundenen Gegenständen nicht um Bomben handelt. Schneller als vorab geplant konnten die verdächtigen Gegenstände untersucht werden: gefunden wurden Fundamentplatten, Rohre und ähnliche Baugegenstände. Es sind keine Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Boden.

Damit wird es am Samstag keine Evakuierung geben. Alle Geschäfte können öffnen. Centermanager Holger Kappei bestätigte das: "Wir informieren gerade alle Geschäfte in den Kolonnaden, dass am Samstag ein ganz normaler Einkaufstag stattfindet.

Große Evakuierung zum Glück erspart geblieben 

Anja Ullmann, Fachbereichsleiterin Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Plauen und zugleich Einsatzleiterin: "Bei den Grabungen heute hat sich gezeigt, dass sich an den Verdachtsflächen keine Kampfmittel befinden, sondern andere metallische Gegenstände nach und nach freigelegt wurden. Damit konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst heute schon Entwarnung geben. Für alle Beteiligten eine sehr positive Information. Aber wir sind sehr froh, dass uns die große Evakuierungsaktion erspart geblieben ist. Die Stadt Plauen bedankt sich bei allen, die in die Vorbereitungen einbezogen waren: Polizei, Rettungszweckverband, THW und Katschutz, Feuerwehr einschließlich der Freiwilligen Wehren, den Verwaltungsmitarbeitern. Und ich danke natürlich allen möglicherweise Betroffenen, für die sehr viel Aufregung und Aufwand mit der vorsorglichen Vorbereitung der Evakuierung verbunden war, für ihr Verständnis, für ihr Mittun. Ich denke hier insbesondere an die betroffenen Pflegeeinrichtungen und die Gewerbetreibenden aus Handel, Handwerk und Gastronomie. Aber ich glaube, wir sind nun alle froh, dass sich die Befürchtungen nicht bestätigt haben."