Er will noch viel für Grobau erreichen

Menschen 2019 Wolfgang Sörgel macht als Ortsvorsteher weiter

Grobau. 

Grobau. Wolfgang Sörgel war seit zehn Jahren der Ortsvorsteher und wollte das Ehrenamt eigentlich nicht mehr übernehmen, hatte auch nicht kandidiert zur Kommunalwahl in diesem Jahr. Doch die Grobauer wählten ihn. "Ich habe 48 Stimmen von 70 bekommen", sagt er. Bei so viel Zuspruch sah er es dann auch als Verpflichtung, für das 93-Einwohner-Dorf weiter kommunalpolitisch tätig zu sein. Und: "Ich will noch viel für Grobau erreichen." Das Ortsbild soll weiter verschönert werden.

Bild erinnert an besonderen Baum

In diesem Jahr wurde das Trafohäuschen in Grobau, welches den gesamten Ort mit Strom versorgt, bunt mit heimatlichen Motiven gestaltet. In knapp eine Woche sprühte Andre Wolf die Burgsteinruine, das Hermann-Vogel-Haus und den Dreifreistaatenstein, welcher auf Grobauer Flur steht, an die Mauern des Häuschens. An der Eingangsseite des Trafohäuschens prangt ein Baum. Das ist die mächtige Trauerweide, die genau hier in der Dorfmitte stand. Sie war krank und musste vor zwei Jahren gefällt werden. "Sie war riesengroß und wirklich alt, über hundert Jahre alt", so Sörgel. Viele Einwohner bedauerten die Fällung, aber die Sicherheit wäre nicht mehr gegeben gewesen. Jetzt erinnert ein Bild an den besonderen Baum.

Alle müssen mithelfen

"Unser Motto lautet: Grobau wird bunt", sagte der Wolfgang Sörgel. "Es ist mir wichtig, dass auch bei uns der Tourismus angekurbelt wird." Viele Radfahrer und auch Wanderer kommen in Grobau vorbei, eine Infotafel im Ort gibt Auskunft. Was noch erricht wurde: "Wir haben dieses Jahr die Mauer des Teiches unter der Brücke erneuert. Auch das Dach des ehemaligen Wirtshauses wurde saniert", sagt Wolfgang Sörgel. Damit habe man wieder einiges geschafft. All das ist aber nur machbar, betont der Ortsvorsteher, wenn viele Grobauer mithelfen. Er können sich auf den Ortschaftsrat genauso verlassen wie auf den Heimatverein. Denn allein wäre das alles nicht möglich, es geht nur gemeinsam.